siehe darüber stehenden Eintrag
Gegenöffentlichkeit ist so lange sinnlos, wie sie nur der verlorene Teil der bürgerlichen Öffentlichkeit ist und nicht zu einem eigenen Strukturprinzip gefunden hat, der sogenannten proletarischen Öffentlichkeit. Schließen als eine der wenigen eine Kritik der Warenform der Medien mit ein, verklären dabei jedoch die Rolle der Arbeiterklasse. Kondensiert findet sich das alles auch in darunter stehendem Aufsatz der beiden:
Zeigt u. a. die historische Parallelität der Verwandlung von Informationen zur Ware und dem Aufkommen von Objektivität als hypostasierter Eigenschaft derselben (vgl. S. 69ff).
Praktische Handlungsanweisungen, Literatur- und Ideensammlung für den Umgang mit herrschenden Diskursen, aber auch Auseinandersetzung mit (neueren) linken Medientheorien. Freie Radios sind aber für die Autorinnen kein Ort für Kommunikationsguerilla, da sie schon 'ausgegliederte' Räume darstellen.
Entdeckungen und Argumente zur Geschichte des Mediums Radios, Fragen nach heutiger Zugänglichkeit, der Funktion des Mediums für Communities oder die Verarbeitung des 'Prinzips Radio' in künstlerischen Kontexten: Diese Fragen wurden auf der gleichnamigen Tagung im Herbst 2006 in Halle/S. diskutiert und in diesem Buch in einer erweiterten Form zugänglich gemacht. Mit Beiträgen von Douglas Kahn, Anna Friz, Hans J. Kleinsteuber, Joanne Richardson, LIGNA, Wolfgang Hagen, Dieter Daniels u.a.