Infoblatt Community Radios: Bolivien

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Senden im plurinationalen Staat

Bolivianer_innen hören nicht nur häufig Radio, sie gehen auch selbst gerne auf Sendung. Unzählige kleine Stationen versorgen die Bevölkerung mit Informationen und Unterhaltung. Der Machtantritt der Regierung von Evo Morales im Jahr 2006 hat nichtkommerzielle, gemeinschaftlich organisierte Community Radios und indigene Radios gestärkt. Die neue Verfassung garantiert das Recht auf Kommunikation und das 2011 verabschiedete Telekommunikationsgesetz reserviert ein Drittel der Frequenzen für sozial-kommunitär ausgerichtete Sender und indigene Radios. Im April 2013 würdigte Staatschef Morales den Beitrag der Community Radios im Prozess der Dekolonisierung des Landes. PDF

EU Parlament: Abstimmung zur Neutralität des Internets

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Offener Brief des Bundesverband Freier Radios (BFR) an die EUP Abgeordneten im ITRE Komittee zur Abstimmung über die Neutralität des Internets.

Sehr geehrte Abgeordnete,
 
Mit großer Besorgnis verfolgen wir vom Bundesverband Freier Radios die Diskussion  über den Gesetzesentwurf der europäischen Kommission zur  Netzneutralität.
 
Heutzutage stellt der Zugang zum Internet eine notwendige Voraussetzung für eine unabhängige Berichterstattung der Medien, für Freie und Community Radios dar. Sei es zur redaktionenellen Recherche und Kommunikation, zum Programmaustausch mit anderen Radiomachenden, zur Verbreitung einzelner Beiträge als Podcast oder zur Weiterverbreitung des Radioprogramms als Internetstream. 

Infoblatt Community Radios: Nicaragua

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Senden im Sandinismus
Community Radios NicaraguaNicaragua hat mit der Revolution von 1979 Menschen in Lateinamerika und überall auf der Welt bewegt. Nach der Wahlniederlage der linken Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront FSLN (Frente Sandinista de Liberación Nacional) 1990 schlug das Land einen moralkonservativen und wirtschaftlich neoliberalen Kurs ein. Seit der ehemalige Revolutionsführer Daniel Ortega 2007 erneut zum Präsident gewählt wurde, konsolidieren die Sandinisten ihre Macht und kontrollieren verstärkt auch die Medienlandschaft. Obwohl Community Radios weder gesetzlich noch politisch anerkannt sind, existieren unzählige gemeinschaftlich organisierte Sender. Sie leisten große Verdienste, weil sie weder regierungsgenehm berichten noch der rechten Opposition das Wort reden. Mit ihren Programmen setzen sie sich für Gendergerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. PDF

Ausschreibung Hörspielwettbewerb von Radio T

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Ja, es ist wieder einmal soweit: Zum neunten Mal rufen wir dazu auf, sich an unserem Hörspielwettbewerb zu beteiligen. Hier dazu alle Infos: Radio T schreibt im Rahmen seines Festivals „Hörspielinsel 2014“ einen Wettbewerb um die besten nichtkommerziellen Hörspiele aus. Am Wettbewerb können sich Hörspielmacher im gesamten deutschsprachigen Raum beteiligen.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen: Im allgemeinen Wettbewerb können Hörspiele mit einer Länge bis zu 60 Minuten sowie Kurzhörspiele bis zu 15 Minuten Länge eingereicht werden. Gleichzeitig startet ein Wettbewerb um die besten Kinderhörspiele. Voraussetzung ist hier die Beteiligung von Kindern bis zum Alter von 12 Jahren am Hörspiel. Die Kinderhörspiele dürfen eine maximale Länge von 30 Minuten haben.

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Zukunftswerkstatt Community Media 2013

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In diesem Herbst findet zum zweiten Mal die Zukunftswerkstatt Community Media für den bundesweiten nichtkommerziellen Hörfunk statt. Der Nürnberger Community Sender Radio Z veranstaltet vom 7. bis 9. November 2013 die bundesweite Tagung in Nürnberg, in Kooperation mit dem Bundesverband Freier Radios (BFR), der in Deutschland 32 Mitgliederradios hat.

Anmeldung Zukunftswerkstatt Comunity Media 2013

Programm und weitere Informationen findet ihr unter community-media.net.

Im Anschluss am Sonntag, den 10 November, findet die Mitgliederversammlung des BFR statt.

Zukunftswerkstatt Community Media 2013

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In diesem Herbst findet zum zweiten Mal die Zukunftswerkstatt Community Media für den bundesweiten nichtkommerziellen Hörfunk statt. Der Nürnberger Community Sender Radio Z veranstaltet vom 7. bis 9. November 2013 die bundesweite Tagung in Nürnberg, in Kooperation mit dem Bundesverband Freier Radios (BFR), der in Deutschland 32 Mitgliederradios hat.

Anmeldung Zukunftswerkstatt Comunity Media 2013

Programm und weitere Informationen findet ihr unter community-media.net.

Im Anschluss am Sonntag, den 10 November, findet die Mitgliederversammlung des BFR statt.

Infoblatt Community Radios: El Salvador

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Community Radios aktiv gegen Umweltzerstörung

Infoblatt Community Radio El SalvadorFür Community Radios gibt es in El Salvador keine gesetzliche Grundlage. Die bestehenden 23 partizipativen Sender mussten ihre Lizenzen unter Marktbedingungen ersteigern. Sie stehen somit in direkter Konkurrenz zu finanzstarken Medienkonglomeraten, die die veröffentlichte Meinung im Land dominieren. Da die privaten, kommerziellen Medien fast ausnahmslos mit der Oligarchie und der politischen Rechten des Landes verbunden sind, gehören die Community Radios zu den wenigen Medien, die die Entwicklung der Gemeinden in den Vordergrund stellen. Der Wahlsieg der linken FMLN (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional) im Jahr 2009 hat den Basisradios zumindest politische Anerkennung gebracht. Eine Reform des Telekommunikationsgesetzes soll nun neben der Lizenzierung öffentlich-rechtlicher Medien auch die Anerkennung von Community Radios garantieren.

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Neue BFR Gender Mailingliste

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Zur besseren Vernetzung, zum Planen gemeinsamer Aktivitäten zum informieren über aktuelle Programme und vieles mehr gibt es seit kurzen eine neue Mailingliste.
Anmelden können sich alle radioaktiven, interessierten Frauen, Lesben, Trans unter dem Formular hier: http://www.freie-radios.de/mailinglisten.html

Ehrenamtspreis der Stadt Nürnberg für Redakteur von Radio Z

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Lokale Leidenschaften von Radio Z erhalten Ehrenamtspreis der Aktion "EhrenWert"

Die Auszeichnung für besondere Verdienste im Ehrenamt durch die Stadt Nürnberg und die Universa Versicherungen - mit Unterstützung der Nürnberger Nachrichten - geht im August 2013 an Andreas Basner von der Redaktion "Lokale Leidenschaften" bei Radio Z.

Mit diesem Preis werde die besondere Bedeutung des Community Senders /Radio Z/ in Nürnberg erneut gewürdigt, so Geschäftsführerin Syl Glawion. "Der "EhrenWert"-Preis stellt klar, wie wichtig ehrenamtliches
Engagement in unserer Gesellschaft ist. Er zeigt aber auch, wie herausragend /Radio Z/ als Ehrenamtsträger und Forum für kreatives Arbeiten in der Metropolregion gesehen wird." Gerade nach dem negativen Signal für Community Media in Bayern seitens der Bayerischen Landeszentrale Für Neue Medien (BLM) zu Beginn des Jahres sei die Auszeichnung Balsam für die ehrenamtlichen RedakteurInnen, aber auch für
Radio Z.

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Ausschreibung: Radio CORAX sucht Projektkoordinator_in

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Radio CORAX ist ein freies, nichtkommerzielles Radio mit einer 24 Stunden-Frequenz, welche die Region Halle abdeckt. Bei Radio CORAX sind 240 Menschen sowohl ehrenamtlich als auch aktiv an der Programmgestaltung beteiligt.
Einige Teile des Programms entstehen durch öffentlich geförderte Projektarbeit, z.B. das Jugendradio, Schulsendungen und Studierenden-Radio. Über das Radioprogramm hinaus ist Radio CORAX außerdem an lokalen, regionalen und internationalen Projekten beteiligt, die soziokulturelle, medienpädagogische und künstlerische Bereiche tangieren. Verstärkt agiert Radio CORAX als Initiator solcher Projekte.

Zur Absicherung der Projektarbeit sucht Radio CORAX zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens aber zum 1. November 2013, eine Person, die diese Projekte in Teilzeit koordiniert. Die Stelle ist vorgesehen für 18 h pro Woche.

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SLM verliert Gerichtsprozess gegen coloRadio

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Am 13. Juni wurde der seit 3 Jahren anhängige Streit über die Förderung der Sende- und Leitungskosten für die Verbreitung des Programmes coloRadio zwischen der Radioinitiative Dresden e.V. und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) vor Gericht entschieden. Mit dem Urteil wird die SLM verpflichtet, den Antrag aus dem Jahr 2009 neu zu bescheiden. Das Gericht folgte der Auffassung der Klägerin, wonach gerechte
Verfahrensgrundsätze für die Verteilung der Fördermittel an verschiedene Antragsteller durch die SLM nicht erkennbar seien.

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Internationale Redaktionen von Radio Z erhalten Bayerischen Integrationspreis 2013

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BFR Mitglied Radio Z freut sich über die Verleihung des Bayerischen Integrationspreises (Sonderpreis) 2013 an die Z-International-Redaktionen durch das Bayerische Sozialministerium.

Mit diesem Preis trägt das Sozialministerium der besonderen Bedeutung von Radio Z Rechnung – unter anderem als Community Media-Hörfunksender für migrantische Menschen im Großraum Nürnberg / Fürth / Erlangen. Hier leben laut Stadtstatistiken über 126.000 Menschen mit Migrationshintergrund. Für diesen Personenkreis ist es teils immer noch schwierig, in der hiesigen Gesellschaft Fuß zu fassen und ein Forum für ihre spezielle Situation zu schaffen.

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Bayerischer Integrationspreis 2013 für Radio Z

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*Internationale Redaktionen von Radio Z erhalten Bayerischen
Integrationspreis 2013*

Radio Z freut sich über die Verleihung des Bayerischen Integrationspreises (Sonderpreis) 2013 an die
Z-International-Redaktionen durch das Bayerische Sozialministerium.

Mit diesem Preis trägt das Sozialministerium der besonderen Bedeutung von Radio Z Rechnung – unter anderem als Community Media-Hörfunksender für migrantische Menschen im Großraum Nürnberg / Fürth / Erlangen. Hier leben laut Stadtstatistiken über 126.000 Menschen mit Migrationshintergrund. Für diesen Personenkreis ist es teils immer noch schwierig, in der hiesigen Gesellschaft Fuß zu fassen und ein Forum für
ihre spezielle Situation zu schaffen.

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Thüringer Journalistenpreis erstmals an Freien Radiomacher verliehen

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Im Rahmen des 22. Landespresseball wurde am 31. Mai Carsten Rose von Radio F.R.E.I. mit dem Thüringer Journalistenpreis ausgezeichnet.

Zum zwölften Mal wurde während des Landespresseballs im Kaisersaal der Thüringer Journalistenpreis des Deutschen Journalisten-Verbands verliehen. Preisträger ist in diesem Jahr der Radiojournalist Carsten Rose von Radio F.R.E.I. Erstmals nahm damit der Vertreter eines Freien Radios diesen Preis entgegen.

Der Thüringer Journalistenpreis honoriert nicht nur die fachliche Leistung der Preisträger sondern auch ihr Wirken über ihren Beruf hinaus. Es werden Personen geehrt deren Werken und Wirken einen hohen gesellschaftlichen Nutzen haben.

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Stellungnahme zur Novellierung des Landesmediengesetzes in NRW

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Der Bundesverband Freier Radios (BFR) begrüßt die Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung die anstehende Novellierung des Landesmediengesetzes in NRW mit einer Online-Konsultation unter dem Titel "Vielfalt, Partizipation und Transparenz" einzuleiten.

Insbesondere die Regulierung für den dortigen Bürgerfunk (Abschnitt VI Medienkompetenz, Bürgermedien und Mediennutzerschutz, § 39 und § 40) bedarf einer dringenden Überarbeitung.  Wiederholt haben wir darauf hingewiesen, dass seit der Novellierung des LMG NRW 2007 durch die damalige CDU/FDP-Landesregierung die Arbeit des Bürgerfunks stark beschnitten und vielerorts faktisch abgeschafft wurde. Die aktuelle Positionen des Landesverband Bürgerfunk NRW e. V. zur LMG-Novelle und der darin enthaltenen Forderung nach einer Vorverlegung der Sendezeit unterstützen wir, kann aber nur ein erster Schritt sein. 

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Neuauflage von Focus Europa von Radio Dreyeckland

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Liebe Leute,
ab dem 22. April wird es Focus Europa wieder als 30minütiges Magazin geben.
Inhaltlich wird es sich von früheren Ausgaben nicht weiter
unterscheiden, es besteht aus einem Nachrichtenblock und zwei Beiträgen
- alles zu (im weitesten Sinne) europäischen Themen, sowie GEMA-freier
Musik.
Von Montag bis Donnerstag stellen wir das Magazin als Ganzes aufs FRN,
am Freitag gibt es ein (ebenfalls 30minütiges) "Focus Europa Special"
ohne Nachrichten und in etwas freierer Form.
Die Sendung wird (wie früher auch schon) vom Europäischen Parlament
co-finanziert. Und das bedeutet vor allem, dass wir nach Freien Radios
suchen, die die Sendung (oder Teile davon) verbindlich übernehmen wollen.
Wenn ihr dazu Fragen habt, schreibt sie uns gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !
Ansonsten sind wir mindestens zu zweit auch beim Radio-Camp in
Markelfingen, und stehen euch da gerne für weitere Fragen zur Verfügung.
Schöne Grüße,
Niels (für das Focus Europa Team)

Übergriff der Hamburger Polizei auf einen FSK-Journalisten

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Am 23. März 2013 kam es zu einem gewalttätigen Übergriff durch die Polizei  auf einen Journalisten des BFR-Mitgliedsradios FSK - Freies Sender  Kombinat in Hamburg bei laufender Berichterstattung und mit anschließender Verhaftung. Der Bundesverband Freier Radios protestiert auf das Schärfste gegen diesen wiederholten und massiven Angriff auf die  Rundfunkfreiheit und die unabhängige Berichterstattung seitens der Hamburger Polizei. Erst am 20. August 2011 kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Erinnert sei auch an die Hausdurchsuchung beim FSK 2003, die später vom  Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft wurde. Der BFR befürwortet die Forderung des FSK, dass das skandalöse, wiederholte und gewalttätige Vorgehen der Polizei gegen den Journalisten und gegen den Sender von der Hamburger und auch der bundesdeutschen Öffentlichkeit nicht einfach hingenommen werden darf. Mehr Infos gibt es in der FSK-Pressemitteilung, die wir hier dokumentieren: 

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Vier bayerische Städte stellen sich hinter die Forderungen Freier Radios

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Nach dem Protest des BFR im Februar 2013 in einem Offenen Brief an die Bayerische Medienanstalt für Neue Medien (BLM) zur Kürzung der Programmförderung für unser Mitglied Radio Z in Nürnberg, kommt nun weitere Unterstützung aus den Städten.

Die Stadträte von Fürth und Erlangen beschlossen in den Sitzungen vom 20. und 21. März 2013 einhellig eine Resolution zur gesetzlichen Anerkennung von Community Media und Erklärungen gegen die finanziellen Kürzungen von Radio Z. Auch die Oberbürgermeister der Städte Nürnberg und München stellten sich in zwei Schreiben hinter die Forderungen der Kampagne "Medienvielfalt für Bayern".

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Infoblatt Community Radios:Mexiko

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Zwischen Medienmacht und Selbstverwaltung

In Mexiko gibt es keine rechtliche Grundlage für partizipative Basisradios. Die meisten freien und Community Radios senden ohne Lizenz und müssen damit rechnen, von den Behörden verfolgt zu werden. Dennoch betreiben Aktivist_innen in urbanen Zentren und ländlichen Regionen mit starken Campesin@- und Indigenaorganisationen selbstverwaltete partizipative Radios. Sie berufen sich auf Meinungsfreiheit und das Recht auf Kommunikation in indigenen Sprachen. Die Studierendenbewegung Yo Soy 132, Menschenrechtsorganisationen und Medieninitiativen fordern ein Ende der extremen Konzentration des Mediensystems. Eine gleiche Verteilung von Frequenzen an Community Medien, kommerzielle sowie öffentliche Sender soll Pressefreiheit und Meinungsvielfalt garantieren.

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Infoblatt Community Radio:Argentinien

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Frischer Wind im Äther
Infoblatt Community Radio argentinienDas im Oktober 2009 in Argentinien verabschiedete Gesetz für audiovisuelle Medien reformiert den noch aus Diktaturzeiten stammenden rechtlichen Rahmen der Medienlandschaft grundlegend. Auf dem amerikanischen Kontinent ist es das Fortschrittlichste seiner Art. Ausdrücklich verankert das Gesetz das Recht auf Kommunikation. Die Gesetzesnovelle schränkt die Möglichkeiten der Medienkonzentration stark ein. Zudem legt sie den Grundstein für mehr Vielfalt und Partizipation in den Medien, weil sie festschreibt, dass ein Drittel aller Lizenzen an zivilgesellschaftliche Organisationen vergeben werden müssen. Laut Gesetz sollen Community Medien vom Staat unterstützt werden, die konkrete Umsetzung ist jedoch strittig.

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ausführliches Programm Radiocamp am Bodensee vom 08. bis 12. Mai 2013

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Das ausführlich Programm und die Tagesaufteilung jetzt unter: http://www.aff-bawue.org/workshop13.htm

Mit bitte um frühzeitige Anmeldung.

Radiocamp am Bodensee vom 08. bis 12. Mai 2013

auf dem DGB-Jugendcamp Markelfingen direkt am Bodensee

Direkt am Bodensee campen alljährlich seit nunmehr 18 Jahren freie Radioaktive. Dort treffen sie sich zum Kreativ-Werden, zum Lernen, zum Plaudern, zum Kontakteknüpfen und zum Produzieren. Alles beim Radiocamp auf dem DGB-Gelände in Markelfingen.

Vom 08. bis 12. Mai 2013 werden unterschiedlichste Radioworkshops angeboten: ob nun redaktionell, technisch oder theoretisch interessiert, Neues zu Erfahren gibt es auf allen Gebieten. Und da die Workshops noch mit kulturellem Programm, von verschiedenen Freizeitaktivitäten und wunderschöner Umgebung umschmückt sind, wird nicht nur die Wissbegier von Radio-Neulingen und Radio-Fortgeschrittenen gestillt, sondern auch das Kontakte knüpfen, Neue-Leute-Kennenlernen, Spaß-Haben und Diskutieren kommt nicht zu kurz.

In den vergangenen Jahren trafen sich hier Radiomacher_innen und Gewerkschaftler_nnen allen Alters und aus allen Ecken der Erde, so soll es auch dieses Jahr werden.

Bis Mai also!

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Offener Brief an die BLM

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Offener Brief an die BLM, die Medienräte der BLM und die Abgeordneten des bayerischen Landtages

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Bundesverband Freier Radios (BFR) protestiert gegen die Entscheidung des Medienrates der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), die Programmförderung für das BFR-Mitglied Radio Z in Nürnberg in diesem Jahr um 20 %, bzw. ca. 5.000 € zu kürzen. Das bayerische Mediengesetz bedarf dringend einer Neufassung zugunsten der Anerkennung und solider Finanzierung von Bürger- und Alternativmedien.

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Jetzt anmelden! Radiocamp am Bodensee vom 08. bis 12. Mai 2013

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Die beste Gelegenheit Radiomachende aus anderen Bundesländern oder den angrenzenden Ländern kennen zu lernen, gibt es alljährlich beim Radiocamp am Bodensee. Organisiert wird die Veranstaltung mit zahlreichen Radioworkshops vom Verband Freier Radios in Baden-Württemberg. Hier sind alle wichtigsten Infos.

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Jetzt anmelden! Radiocamp am Bodensee vom 08. bis 12. Mai 2013

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Die beste Gelegenheit Radiomachende aus anderen Bundesländern oder den angrenzenden Ländern kennen zu lernen, gibt es alljährlich beim Radiocamp am Bodensee. Organisiert wird die Veranstaltung mit zahlreichen Radioworkshops vom Verband Freier Radios in Baden-Württemberg. Hier sind alle wichtigsten Infos.

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Radio Zukunft. Tage der Audiokunst | Berlin 7. - 10. März 2012

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Radio Zukunft. Tage der Audiokunst

Do, 07. bis So, 10. März 2013 Akademie der Künste Berlin Tagesticket 10 / 5 Euro 4-Tage-Pass 30 / 15 Euro

Ein Festival der Akademie der Künste und der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Hans-Flesch-Gesellschaft

100 Jahre nach den ersten Feldfunk-Versuchen und 90 Jahre nach dem ersten Hörspiel im Äther beschäftigt sich Radio Zukunft im Zeitalter der flächendeckenden Breitband-Verkabelung mit der Zukunft des akustischen Erzählens.

Das Radio und die akustische Kunst insbesondere befinden sich in ihrer dramatischsten Umbruchsphase, seit im Jahr 1924 das erste Hörspiel gesendet worden ist. Was auf den ersten Blick wie eine beschleunigte technologische Revolution anmutet, erweist sich bei tieferer Betrachtung als grundlegender Wandel der gesamten Produktions- und Rezeptionsbedingungen. Während die Gattung ‚Hörspiel’ vielleicht nur noch überleben kann, indem sie zur bedrohten Art erklärt wird, entstehen gleichzeitig auf digitalen und analogen Nebenschauplätzen wundersame neue, höchst lebendige Formen und Erzählweisen.

Vier Tage Radio Zukunft in der Akademie der Künste sind ein Innehalten im Sog des beschleunigten Medienwandels, eine Bestandsaufnahme des Umbruchs, in dem sich die akustischen Erzählformen befinden. Sie sind ein Forum für die Demonstration neuester Technik und Produktion, sie sind wissenschaftliches Symposium und Künstlerwerkstatt, mit Live-Performances und Audio-Lounge. Eingeladen sind Künstler, Theoretiker, Techniker, Autoren, Komponisten, Produzenten, Kulturwissenschaftler, Verlagslektoren und Philosophen, darunter Sighard Neckel, Golo Föllmer und Dieter Dörr. Sie formulieren ihr Bild vom Radio der Zukunft: „My Vision of Radio“

Den Auftakt bildet am Donnerstag, den 7. März, ein kulturpolitisches Forum zur Situation der auditiven Kunstformen Hörspiel, Feature und ars acustica. Wie kann die Kunst des Radios als eine ursprünglich nicht-kommerzielle Kunst heute angesichts der neuen Verwertungsformate der Medienindustrie überleben? Wie sieht ein Kulturradio der Zukunft aus und wie steht es um das kulturelle Erbe von acht Jahrzehnten Rundfunkgeschichte? Experten der nationalen und internationalen Medienlandschaft werden den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Kontext definieren, in dem sich die Audiokunst aktuell bewegt und die Konfliktlinien des digitalen Wandels herausarbeiten.

Die folgenden beiden Tage, Freitag und Sonnabend, 8./9. März, widmen sich den Umbauprozessen, denen die Produzenten und Rezipienten unterliegen. Wie reagieren Künstler, Regisseure, Autoren und Komponisten auf die neuesten Techniken und Erzählformate: von der Smartphone-App über SoundCloud, die trimediale Stoffentwicklung bis hin zur Mehrkanaltechnik und Wellenfeldsynthese. Welche neuen akustischen Erzählweisen entstehen? Das Hören ereignet sich in völlig neuen Zusammenhängen. Welche Auswirkungen hat die globale Medientransformation auf die menschliche Wahrnehmung?

Der letzte Tag (Sonntag, 10. März) fokussiert unter dem Titel „Schnittmuster der Wirklichkeit“ auf die Technik der Weltwahrnehmung in der Wissenschaft und den Künsten und wird kuratiert und organisiert von der Hans-Flesch-Gesellschaft.

Im Abendprogramm stellen die Reihen Nostalghia und Sound Stage herausragende Produktionen der Vergangenheit und Gegenwart vor und bieten dem Publikum ausreichend Gelegenheit zum reinen Hören. Konzerte, Live-Acts und Performances geben Künstlern der akustischen Kunst eine Bühne.

In der Hörtheke stehen durchgängig große Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zum Hören bereit. Ein ‚Best-of’des deutschen, schweizerischen und österreichischen Rundfunks mit Stücken von: Ror Wolf, Heiner Müller, Dylan Thomas, Eran Schaerf, Philippe Soupault, George Tabori, Wajdi Mouawad, David Zane Mairowitz, Liquid Pinguin Ensemble, Urs Widmer, Eberhard Petschinka, James Joyce, Paul Plamper und SheShePop und vielen anderen mehr.

Das Internetportral Litradio.net begleitet "Radio Zukunft" mit Berichten, Gesprächen und stellt die Beiträge zum Nachhören zur Verfügung. Litradio.net widmet sich ganz der Literatur in ihrer akustischen Form: Ein Literaturradio mit Lesungen und Vorträgen, Gesprächen und Hörspielen, bei dem sich die Benutzer ihr jeweils eigenes Programm selbst zusammenstellen.

http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/index.htm?we_objectID=31809

-- www.medienmagazin.net Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kürzung der Programmförderung für Radio Z

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*Am Freitag, 08.02.2013, haben wir bei Radio Z erfahren, dass
die Landesmedienzentrale BLM in München in diesem Jahr unsere
Programmförderung *um 20% - das bedeutet 5.000 Euro - kürzt.
W*ir werden also nun pro Jahr nur noch mit insgesamt 21.000
Euro bezuschusst. Um die Größenverhältnisse dabei richtig
einordnen zu können: Kirchliche Medien erhalten von der BLM
115.000 Euro/Jahr, der Bayerische Rundfunk bekommt vom Land
ca. 10 Mio. Euro/Jahr. Für Radio Z – einen von nur zwei Freien
Radiosendern in Bayern - ist das also nun tatsächlich an einem
Punkt angekommen, wo es existenzgefährdend wird.*


*Mehr Infos gibt es in diesem ca. sechsminütigen Hör-Beitrag hier*


*http://www.radio-z.net/radioprogramm/gesellschaft-beitraege/politik-beitraege/topic/138473-pressemitteilung-von-radio-z.html?lang=de
<http://radio-z.net/radioprogramm/gesellschaft-beitraege/politik-beitraege/topic/138473-pressemitteilung-von-radio-z.html?lang=de>*


*Bitte unterstützt Freies Radio, schickt eine Beschwerde an
** Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! * <mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! >. und informiert uns in
Kopie drüber. Es geht hier wirklich um was – nicht zuletzt um
ein Stück Pressefreiheit.

Unsere vollständige Presseerklärungen findet ihr hier auf der
Z-Homepage:
http://www.radio-z.net/home/aktuelles/wir-informieren/18458--kuerzung-der-programmfoerderung-fuer-radio-z.html?lang=de

medienvielfalt-bayern.de


*Liebe Grüße & Danke,*


*Syl Glawion*


**


Und hier ist noch eine Vorlage, die ihr für eure Beschwerde
benutzen könnt:

***„Sehr geehrte Damen und Herren,*


mit Entsetzen habe ich erfahren, dass in einer Sitzung des
bayerischen Landesmedienrats vom 07.02.2013 beschlossen wurde,
die Programmförderung für RADIO Z – einem von nur zwei freien
Radiosendern in Bayern – um 20 % zu kürzen. Gleichzeitig wurde
berichtet, dass eine Begründung ihrerseits hierfür bisher
aussteht.

Ich bin seit langen UnterstützerIn von Radio Z. Ich erlebe
hautnah, welchen Stellenwert Ehrenamt in den Senderstrukturen
hat. Ich sehe, wie auf eine unglaublich gute Art und Weise
gesellschaftliche Randgruppen integriert und gefördert werden.
Ich erlebe, welch wichtige Rolle der Sender für das kulturelle
Leben in Nürnberg spielt und mit welcher Leidenschaft die
vielen hundert Mitglieder (teilweise am Rande der
Selbstausbeutung) Radio Z aufgrund der knappen finanziellen
Mittel am Laufen halten.

Es ist mir deshalb absolut unverständlich, auf welchem
Hintergrund der Landesmedienrat zu dieser Entscheidung kommen
konnte. Ich fordere Sie deshalb auf: Begründen Sie mir, allen
UnterstützerInnen von Radio Z sowie der Öffentlichkeit
ausführlich, warum Radio Z ab jetzt weniger "förderungswürdig"
ist! Welchen Stellenwert hat für Sie freies Radio in Bayern?

Mit freundlichen Grüßen“


Syl Glawion / Geschaeftsleitung Radio Z

--
Radio Z
Kopernikusplatz 12
90459 Nuernberg
Tel. 0911- 45006 33
Fax 0911- 45006 77
www.radio-z.net


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