[Update] DAB+ und die Freien Radios in Sachsen | Offener Brief an die SLM

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Als Antwort auf das Angebot der sächsischen Medienanstalt vom 22. Oktober 2012 an unsere drei Mitgliedsradios in Sachsen für die künftige Verbreitung und Finanzierung der drei Freien Radios, haben wir als Bundesverband am 30. Oktober 2012 mit einem offenen Brief reagiert: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erstaunen haben wir ihr Angebot zum Umstieg der Freien Radios in Sachsen auf DAB+ zur Kenntnis genommen.

Sie haben auf Ihrer Pressekonferenz am 22.10.2012 in Dresden unseren Mitgliedsradios Radio Blau in Leipzig, Radio T in Chemnitz und coloRadio in Dresden angeboten, den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Wir sind an einem gleichberechtigten Zugang zu neuen Möglichkeiten der Hörfunkverbreitung sehr interessiert. Jedoch ist der Verzicht auf UKW als Bedingung  des Vertragsabschlusses unzumutbar. Auch die Rücknahme der analogen Abschaltung an den Ausstieg des MDR zu koppeln,  ist aus unserer Sicht nicht ausreichend, da öffentlich-rechtliche Sender bereits in den letzten 10 Jahren ohne relevante HörerInnenschaft digital gesendet haben.

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Zukunftswerkstatt Community Media | 25. 10. - 27. 10. 2012 in Halle (Saale)

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Wo stehen Community Media im Jahr 2012? Welche Realitäten und Perspektiven existieren in Bezug auf die technischen Entwicklungen und der Organisationsstrukturen. Funktionieren Community Media als Teil der demokratischen Teilhabe und welche Schlussfolgerungen sind für die Verfügbarkeit der aufbereiteten Beiträge zu ziehen. Diesen und weiteren Fragestellungen soll im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Community Media“ nachgegangen werden, zu der der Bundesverband Freier Radios vom 25.10. – bis zum 27.10.2012 nach Halle(Saale) in die Räume von Radio CORAX einlädt.

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[update] ARCHIVIA 12

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Eine Konferenz veranstaltet vom Verband Freier Radios Österreich (VFRÖ) und Radio FRO im Rahmen des ARS Electronica Festival 2012 (The Big Picture) am 31. August und 1. Sept. 2012 im Linzer Wissensturm.

 Archive sind genau so wie andere Bereiche unserer Kommunikationsstruktur massiv von den Auswirkungen der Digitalisierung betroffen. Die Konferenz ARCHIVIA beleuchtet das Thema digitale Archive und diskutiert die Frage nach ihrer gesellschaftlichen Funktion. Lange Zeit waren Archive nur einer eingeschränkten Öffentlichkeit zugänglich. Das Internet bietet jetzt die Möglichkeit, sie einem weltweiten Publikum zu öffnen. Das wirft viele neue Fragen vor allem im Kontext des Urheberrechts auf.

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Kritik an geplantem Landesmediengesetz in Baden-Württemberg - Bundesverband Freier Radios fordert deutliche Nachbesserungen

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Mit dem am 24. Juli 2012 veröffentlichten Entwurf des neuen Landesmediengesetzes für Baden-Württemberg macht sich die grün-rote Landesregierung in Stuttgart unglaubwürdig. Damit ist keine grundlegende Änderung der angespannten Situation für die Freien Radios zu erwarten.

Der Bundesverband Freier Radios (BFR) und seine Mitgliedsradios in Baden-Württemberg zeigen sich von den Vorschlägen schwer enttäuscht [1] [2] [3]. Ein politischer Wille die Situation ernsthaft verbessern zu wollen ist damit nicht erkennbar. Die Forderung der Freien Radios bei der Frequenzzuteillung besser gestellt zu werden, wurde nicht umgesetzt.

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Radio Z und LORA München begrüßen Aufwertung bei der Vergabe digitaler Frequenzen in Bayern

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Die beiden Community Radiosender und BFR-Mitglieder Radio Z (Nürnberg) und (Radio) LORAMünchen sowie die Kampagne „Medienvielfalt für Bayern“ begrüßen die Entscheidung des Medienrates der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien vom 19. Juli 2012 zur Ausstrahlung ihrer Programme im Digitalradio-Standard DAB+ ab 31.10.2012 in Nürnberg bzw. 30.11.2012 in München.

Die beiden Hörfunk-Anbieter können ihr Programmangebot auf der digitalen Frequenz im Vergleich zur UKW Ausstrahlung erweitern. Radio Lora wird werktäglich 23 Stunden auf DAB+ senden. Radio Z wurde ein eigener 24-Stunden-Kanal genehmigt.

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(un)freie radios - Kommunikation, Kapitalismus und Krise

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Täglich erreicht uns eine Vielzahl von Berichterstattung durch öffentliche und private Medien und schon der erste Teil dieses Satzes kann gründlich bezweifelt werden. Denn eine Flut aus Informationen macht noch keine Informationsvielfalt. Welche Berichte erreichen uns überhaupt? Wie vielen Menschen fehlt die Zeit, sich neben der Lohnarbeit kritisch mit den Medien des Mainstreams und dem Wahrheitsgehalt ihrer Angebote auseinanderzusetzen? Es ist genau an dieser Stelle, an der das freie Radio antritt – ein Medium voller Vorteile.

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MARS Encounter in Berlin zum nachschauen und -hören

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https://www.coe.int/t/dg4/cultureheritage/mars/System/source/logo_en.jpgVom 6. bis 9. Juli 2012 trafen sich in Berlin 30 Journalist_innen aus den unterschiedlichsten Medien (Nichtkommerzielle, Minderheitenmedien, Mainstreammedien) im Rahmen des vom Europarat initiierten Programms 'Media Against Racism in Sports', kurz MARS. Im Fokus standen Diskussionen und die gemeinsame Produktion von Berichten zu Antirassismus, Antidiskriminierung und interkultureller Dialog im Spannungsfeld Medien und Sport. Der Bundesverband Freier Radios (BFR) war neben dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) lokaler Organisator des Produktions- und Vernetzungstreffens. Einige Eindrücke und Fotos hat das am Programm beteiligte Community Media Forum Europe (CMFE) inzwischen veröffentlicht.  

Die Eröffnungsveranstaltung und die Podiumsdiskussion zum Thema 'MEDIA, DIVERSITY & RACISM IN SPORT & INCLUSIVE MEDIA COVERAGE', u.a. mit Pablo Thiam, Gül Kesliner, Jörg-Uwe Nieland, Andreas Hellstab und Ronny Blaschke wurden aufgezeichnet, bei ALEX TV gesendet und steht auch online in der Mediathek zur Verfügung.

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Solidarität mit Radio Contrabanda in Barcelona

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Die Zukunft des Freien Radios Contrabanda in Barcelona ist in Gefahr. Die spanischen Regulierungsbehörden drohen dem nichtkommerziellen Sender mit drakonischen Strafen. Der BFR kritisiert dieses Vorgehen und ruft dazu auf, sich mit Radio Contrabanda und der unter Druck stehenden freien Radioszene in Spanien zu solidarisieren. 

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Die Digitalisierungs-Debatte aus Sicht europäischer Bürger- und Alternativradios

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Verbände europäischer Community Radios (Bürger- und Alternativradios wie z. B. Freie Radios oder vereinsgetragene Offene Kanäle) aus insgesamt 12 Ländern haben bei einem Treffen in Brüssel den EU-Parlamentariern Vorschläge für die künftige Digitalisierung des Hörfunks vorgelegt:

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Erfolgreicher Protest in Berlin–Brandenburg - Lizenzen für weitere zwei Jahre!

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Zwei weitere Jahre Freies Radio in Berlin und Brandenburg sind gesichert. Die Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) hat am 15. Mai 2012 den Lizenzentzug von Frrapò, dem Freien Radio aus Potsdam zurückgenommen.


Einer Pressemitteilung der mabb zufolge, behalten alle Freien Radiogruppen in Berlin-Brandenburg ihre Sendezeiten. Die neue Lizenzierung nähert sich sogar der Idee von Freiem Radio weiter an. Das Programmfenster der Radiogruppen Colaboradio, Studio Ansage, Pi Radio und Frrapò steht ab sofort unter ihrer Selbstverwaltung. Die Sendungsmachenden können jetzt ihre Sendezeiten eigenständig untereinander aufteilen.

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Media Against Racism in Sport – Jetzt anmelden für bundesweites Medientreffen in Berlin

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Vom 6. bis 9. Juli 2012 findet das erste Arbeits- und Vernetzungstreffen des europäischen Programms "MARS - Media Against Racism in Sport" in Deutschland statt. Dieses Treffen hat zum Ziel, Journalisten und Journalistinnen aus verschiedenen Branchen eine Plattform zu bieten, um gemeinsam an crossmedialen Beiträgen zum Thema Rassismus, Xenophobie, Gender und Diskriminierung im Sport zu arbeiten. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bundesverband Freier Radios (BFR) in Zusammenarbeit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), dem europäischen Medienfestival PRIX EUROPA, dem Community Media Forum Europe (CMFE) und dem Europarat.

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Internationaler Tag der Pressefreiheit: Forderung nach Recht auf Achtung des Rundfunks frei, uneingeschränkt und für alle zugänglich zu kommunizieren

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Der 3. Mai wurde als Internationaler Tag der Pressefreiheit durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 1993 und der Empfehlung der Generalkonferenz der UNESCO im Jahr 1991 ins Leben gerufen. Es dient als Anlass, um die Öffentlichkeit über Verletzungen der Pressefreiheit zu informieren. In Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt werden Radios zensiert, bestraft oder erhalten keine Lizenz um legal senden zu können, während Journalist_innen und Verantwortliche in den Radios belästigt, angegriffen, inhaftiert und sogar ermordet werden.

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[Update] Berlin/Potsdam: Rückschlag für Freies Radio

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Der Bundesverband Freier Radios (BFR) zeigt sich bestürzt über die jüngste Entscheidung des Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) zum nichtkommerziellen Radioprojekt 88vier. Dem Freien Radio in Potsdam Frrapo soll die Sendeerlaubnis entzogen werden, obwohl sich innerhalb ihres ersten Sendejahres 25 Redaktionen gebildet haben, die den Bedarf an Sendezeit für ein Freies Radio in Potsdam unterstreichen. Gleichzeitig sollen freie Radiogruppen in Berlin durch Kürzung und Verschiebung der Sendezeiten schlechter gestellt werden. Betroffen wären davon BFR-Mitglied Pi Radio, sowie Colaboradio und Studio Ansage

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BFR verabschiedet neue Charta Freier Radios

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Der Bundesverband Freier Radios (BFR) hat in einer Mitgliederversammlung am 18. März 2012 in Marburg eine neue Charta Freier Radios verabschiedet: 


Präambel 

Freie Radios agieren mit einem emanzipatorischen Anspruch im Sinne gesellschaftlicher Gleichheit und individueller Freiheit.

Ziel des Bundesverbandes Freier Radios ist es, allen Menschen in diesem Sinne den Zugang zum Rundfunk und Radioinitiativen den Zugang zu Sendelizenzen zu ermöglichen.

Freie Radios arbeiten aktiv am Abbau von Diskriminierungen und stellen diesen das Modell der konkurrenzfreien, solidarischen Assoziation entgegen.

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BFR protestiert gegen geplanten "Polizeifunk" auf dem OK Lübeck

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Wir dokumentierten an dieser Stelle den Offenen Brief, den wir als Bundesverband Freier Radios am 21. März 2012 an die AöR "Offener Kanal Schleswig-Holstein" und die Gewerkschaft der Polizei Landesbezirk Schleswig-Holstein (GdP SH) gesandt haben. Adressaten waren Peter Willers, Leiter der Offenen Kanäle SH und Oliver Malchow, Vorstandsvorsitzender der GdP SH. 

 

Sehr geehrter Herr Willers, sehr geehrter Herr Malchow,

am 31. März 2012 wollen Funktionäre der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Offenen Kanal Lübeck eine ihnen genehme „Berichterstattung“ über den geschichtsrevisionistischen Naziaufmarsch und die antifaschistischen Gegenaktivitäten durchsetzen. 

Mit Ihrer Unterstützung, Herr Willers, als Verantwortlicher für die Offenen Kanäle in Schleswig-Holstein soll abermals eine kritische Berichterstattung ver - bzw. behindert werden. Zwei Polizisten, z. T. mit hochrangigen Polizeifunktionen (Polizeichef Ratzeburg, bzw. stellvertrender Vorsitzender der GdP SH)  sollen an diesem Tag im Wechsel mit – zum demokratischen Feigenblatt degradierten - freien RedakteurInnen über den Aufmarsch berichten. 

Dies würde einen beispiellosen Präzedenzfall direkter Einmischung staatlicher Exekutivorgane in die Freiheit der Presse darstellen. Rundfunk hat in einer Demokratie die Aufgabe, kritisch über die Tätigkeiten von Staatsorganen Bericht zu erstatten. Die grundgesetzlich gebotene Staatsferne des Rundfunks würde somit mit Füßen getreten. Daran ändert auch das Konstrukt nichts, dass die Sendungsmacher als "Privatpersonen" auftreten.

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BFR lädt ein zur Mitgliederversammlung

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Radio Unerhört Marburg und der Bundesverband Freier Radios laden alle Mitglieder zur außerordentlichen BFR-Mitgliederversammlung im März 2012 ein.

Am Samstag den 17. März gibt es Arbeitsgruppen zu den Hauptpunkten auf der MV am Sonntag den 18. März.  Auf der vergangen MV in Erfurt im Oktober 2011 haben wir beschlossen aktiv in die Medienwelt einzugreifen. Jetzt wollen wir uns eine neue Struktur geben. Also kommt zahlreich: Der BFR stellt sich neu auf!  Neben den drei gesetzten Themen (Charta, Arbeitsstruktur und freie-radios.net (FRN)) könnte ihr gerne weitere Vorschläge für Arbeitsgruppen machen. Bitte gebt uns baldmöglichst Bescheid, damit wir Räume für Euch bereitstellen können.  

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Radiocamp am Bodensee vom 16. bis 20. Mai 2012 - Jetzt anmelden!

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Direkt am Bodensee campen alljährlich seit nunmehr 17 Jahren freie Radioaktive. Dort treffen sie sich zum Kreativ-Werden, zum Lernen, zum Plaudern, zum Kontakteknüpfen und zum Produzieren. Alles beim Radiocamp auf dem DGB-Gelände in Markelfingen.

Vom 16. bis 20. Mai 2012 werden unterschiedlichste Radioworkshops angeboten: ob nun redaktionell, technisch oder theoretisch interessiert, Neues zu Erfahren gibt es auf allen Gebieten. Und da die Workshops noch mit kulturellem Programm, von verschiedenen Freizeitaktivitäten und wunderschöner Umgebung umschmückt sind, wird nicht nur die Wissbegier von Radio-Neulingen und Radio-Fortgeschrittenen gestillt, sondern auch das Kontakte knüpfen, Neue-Leute-Kennenlernen, Spaß-Haben und Diskutieren kommt nicht zu kurz.

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DUC VIET CORAX – deutsch-vietnamesische Jugendsendung aus Halle erhält 1. Preis

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Mitteilung von Radio CORAX aus Halle:

Die deutsch-vietnamesische Jugendredaktion DucVietCorax hat beim 9. Freistil-Jugendengagementwettbewerb “Zeig was Du machst!" gewonnen. Unter mehr als hundert Einsendungen konnte sich eine Sendung der Jugendlichen zum Thema “DucVietCorax gegen Gewalt" durchsetzen und wurde am 3. März in Magdeburg prämiert. Die Laudatio hielt der Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff.

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Dresden Nazifrei - Aktionsradio zum 13. und 18. Februar

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coloRadio in Dresden informiert:
 
Wie jedes Jahr wollen dieser Tage eine Menge Nazis in und aus der Stadt zusammenkommen.  Und wir wollen und werden wie jedes Jahr das uns Mögliche tun, Ihnen zu zeigen, dass sie keine/r will. Weder hier noch andernorts. Eine darüber hinausgehende Positionsbestimmung ist weder Sinn dieses Artikel noch unter uns abgestimmt. In dieser Kurzankündigung solls um das Praktische gehen...
 
Vielleicht sind unsere Infos für Euch nützlich, vielleicht hilft unsere Musik, guter Dinge zu sein. Ein Radio mitzunehmen schadet sicher nicht, allerdings sollte es nicht das schlechteste sein. Ob der mensch den Stream per Mobiltelefon empfangen kann sollte hierzulande nur prüfen, wer gerne amtlich registriert werden möchte. Für Post – Privacy – Fans und andere Unbedarfte gibts auch nen schmalen Stream.
 

Internationales FrauenRadioTreffen

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Vom 23.-26.3.2012 findet in Hannover ein Internationales IKX-FrauenRadioTreffen statt. Ziel des seit 1994 bestehenden Netzwerkes InterKoneXiones (IKX)  ist es, den Kontakt freier Radios aus Lateinamerika und Europa untereinander zu organisieren. Wichtig ist uns das Stärken eines gleichberechtigten und solidarischen Umgehens von Radiomacher_innen im Nord-Süd-Austausch.

Die diesjährige Tagung dient der Vernetzung "radioaktiver" Frauen und dem Austausch über feministische Standpunkte in der Radioarbeit sowie über Lebenswirklichkeit und Anliegen der Frauen in den jeweiligen Ländern. Der Berichterstattung auf der Grundlage der von großen Presseagenturen vorgegebenen Information will das FrauenNetzwerk IKX alternative Formen und Wege der Information und Kommunikation - aus feministischer Perspektive - entgegensetzen.

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Radio mit Jugendlichen - Medienpädagogische Projektarbeit im Freien Radio

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QUERFUNK, das Freie Radio in Karlsruhe, veranstaltet im Februar einen medienpädaggischen Workshop zum Radiomachen mit Jugendlichen und lädt bundesweit alle Interessierten ein, dabei zu sein. 

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Stellenausschreibung bei Radio LOHRO

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In Rostock sucht Radio LOHRO aktuell eine Sozialpädagogin, bzw. einen Sozialpädagogen zur Verstärkung des Senders und für die interne Koordination. Die Ausschreibung endet am 27. Januar 2012:

Beim Kulturnetzwerk e.V. ist (möglichst ab 1.3.2012) die Stelle eines/ einernSozialpädagogen/in (als Ehrenamtskoordinator/in) beim freien und nicht kommerziellen Radiosender LOHRO zu besetzen. 

Die Stelle ist (vorbehaltlich kommunaler Förderung) als Teilzeitstelle mit Bezahlung an Anlehnung an den TVöD ausgeschrieben.

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Congressradio beim 28. Chaos Communication Congress

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In Berlin beginnt heute der 28. Chaos Communication Congress, kurz "28c3". Wie auch in den vergangenen Jahren wird eine Radio-Crew auf dem Kongress sein - VertreterInnen der Freien Radio-Szene und vom Signal - hackerspace radio. Das Radiostudio befindet sich im Raum C82. Wer Interesse am Radiomachen hat kann gern vorbeikommen. Livesendungen und Beiträge werden auch von anderen Freien Radios übernommen. In Berlin werden die Sendungen auf Pi Radio auf der 88,4 MhZ ausgestrahlt. Die jährlich stattfindende viertägige Konferenz wird vom Chaos Computer Club (CCC) organisiert und findet im Berliner Congress Center vom 27. bis 30. Dezember 2011 statt.

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Pressefreiheit für alle – auch beim Thüringer Verfassungsschutz [Update]

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Der schleichenden Ungleichbehandlung, die einzelne Medien in Thüringen bereits seit ein paar Jahren hinnehmen müssen, wurde am vergangen Donnerstag ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Bei der symbolischen Besetzung des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz am vergangen Donnerstag (15.12.2011) wurde einem Journalisten von Radio F.R.E.I., das Mitglied im Bundesverband Freier Radios (BFR) ist, der Zutritt ins Foyer des Landesamtes verwehrt - trotz Vorzeigen eines Presseausweises.

Zeitgleich wurde Kolleginnen und Kollegen des MDR sowie der Nachrichtenagenturen dapd und dpa der Zugang gewährt. Damit gab es für Radio Frei nicht die Möglichkeit vor Ort mit den Besetzer_innen bzw. den Vertreter_innen des Verfassungsschutzes zu sprechen. Eine umfassende Berichterstattung nach journalistischen Kriterien wurde somit verhindert.

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Digitalisierung nur mit Community Radios - Plädoyer für UKW & Einführung von DRM+

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Stellvertretend für tausende Community Radios in Europa haben  das CMFE (Community Media Forum Europe) und AMARC Europe (europäische Sektion des Weltverbandes Freier Radios) die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes in einem Offenen Brief aufgefordert mit den Bürger- und Alternativmedien in Dialog zu treten, um:

  • Maßnahmen zu ergreifen um Bürger- und Alternativradios den Zugang zur digitalen Rundfunk-Ära zu ermöglichen
  • die Verwendung von offenen Standards und die Verwendung von hybriden, also kombinierten digitalen und analogen Radioempfängern voranzutreiben
  • die Einführung des Übertragungsstandards DRM+ zu unterstützen
  • die Frequenzpolitik hinsichtlich der Abschaltung von UKW der Mitgliedstaaten zu überwachen

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"Lanze brechen" geht anders - Grün-Rot vertröstet Freie Radios in Baden-Württemberg

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Baden-Württemberg ist das Bundesland mit den meisten Freien Radios. Dennoch ist die Situation für viele der dort sendenden Stationen prekär. Aus Spenden, Drittmitteln und öffentlicher Förderung z. B. aus den Rundfunkgebühren setzt sich ihre Finanzierung zusammen. Doch das reicht oft nicht. Um so erfreulicher war es, als im Frühjahr diesen Jahres erstmals eine grün-rote Koalition antrat und sogar in ihrem Koalitionsvertrag versprach "eine Lanze für die Freien Radios" brechen zu wollen. Aber daraus wird vorerst wohl nichts. Interview und Bericht dazu von Radio Dreyeckland.

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ukash