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Entdeckungen und Argumente zur Geschichte des Mediums Radios, Fragen nach heutiger Zugänglichkeit, der Funktion des Mediums für Communities oder die Verarbeitung des 'Prinzips Radio' in künstlerischen Kontexten: Diese Fragen wurden auf der gleichnamigen Tagung im Herbst 2006 in Halle/S. diskutiert und in diesem Buch in einer erweiterten Form zugänglich gemacht. Mit Beiträgen von Douglas Kahn, Anna Friz, Hans J. Kleinsteuber, Joanne Richardson, LIGNA, Wolfgang Hagen, Dieter Daniels u.a.
John Peel, ja auch der ... Das Buch, eine Art Memoiren seines Lebens, ist natürlich für alle Radiointeressierte eine feine Fundgrube, auch wenn es letzlich speziell um die BBC geht. HörerInnen von BFR-Radios ist Peel vor allem wegen seiner seit Mitte der 90er speziell für den BFR produzierten Sendung bekannt. Allen, die diese Sendung gern hörten, ist das Buch allein wegen einer Stelle zu empfehlen: Peel erzählt, wie er von einer Radiofrau von FRC Husum (?) Post erhalten hatte ... naja, selber lesen. Sonnen kann sich der BFR auch in dem Peelschen Statement, dasss diese Sendung seine einzige echte Verbindung zur deutschen Radiolandschaft (gewesen) sei.
Praktische Handlungsanweisungen, Literatur- und Ideensammlung für den Umgang mit herrschenden Diskursen, aber auch Auseinandersetzung mit (neueren) linken Medientheorien. Freie Radios sind aber für die Autorinnen kein Ort für Kommunikationsguerilla, da sie schon 'ausgegliederte' Räume darstellen.
Im Kontext der Diskussion von autonom fungierenden 'Sub-Medien' oft zitiertes Werk. 2000 gab es eine überarbeitete Neuausgabe des Titels mit anderem Untertitel, die nebenstehend abgebildet ist. Downing hat in der Folge mehrere andere Bücher im Kontext kritischer Medienforschung veröffentlicht.