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Absender: Ede (ede@rad*o-que*.de) - 30.10.2009
[Fwd: Mainz, Fr. 20.11.2009 Radioprojekte in Afrika]

Veranstaltungshinweis für an Radio und/oder Afrika Interessierte

Radio als Medium zum Aufbau von Zivilgesellschaften in Schwarzafrika
Freitag, 20. November 2009, 16 h
MAINZ, Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6

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Radio als Medium zum Aufbau von Zivilgesellschaften

Radioprojekte in Schwarzafrika

Radio als ZFD-Projekt


Die Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main lädt am 20. 
November 2009, 16.00 ?- 18.30  Uhr, zu einer Informations- und
Diskussionsveranstaltung mit dem Journalisten und Medienpädagogen Martin
Zint vom Weltfriedensdienst ein. Er spricht in der  Landeszentrale für
Politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, in 55116 Mainz.

Sein Thema: Radioprojekte in Afrika.
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Um planen zu können, wird um Anmeldung bis 13.11. gebeten:
friedensarbeiter@pax-christ*.de
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Informationsmangel ist nach einer Weltbankstudie eine Ursache für
gesellschaftliche und wirtschaftliche Fehlentwicklungen bis zur Hungersnot.
Gerade in ar­men Ländern des Südens spielt das Radio deshalb eine 
beson­dere Rolle im politischen Diskurs. Es erreicht dort auch ein 
Publikum, das nicht selten weder lesen noch schreiben kann, und dringt 
zu Menschen vor, die in schlecht erschlossenen Regionen leben. Speziell 
in Afrika passt das Radio gut zur Tradition des Erzählens und der 
Kommunikation "von Ohr zu Ohr".

 Radio ist allerdings auch ein sehr emotionales Medium. Schon bald nach 
der Erfindung wurde die neue Technik missbraucht ? man denke nur an die
Propaganda über den "Volksempfänger" im nationalsozialistischen
Deutschland.
Im ruandischen Bürgerkrieg wurde der Radiosender RTLM zwischen 1993 und 
1994 zum wichtigsten Instrument der extremistischen Hutu-Bewegung, die 
auf diese Weise ihre Hass-Propaganda gegen die Tutsi verbreitete.

 Damit Medien eine konstruktive Rolle spielen können, müssen bestimmte
Voraussetzungen erfüllt sein. Nur von Profis gemachte, von äußeren
Einflüssen freie und staatsunabhängige Medien können für die
notwendige
Transparenz demokratischer Prozesse sorgen. Indem sie Rechenschaft von 
den Regie­renden einfordern, können sie einen wichtigen Beitrag zur 
Entwicklung eines Landes leisten.


Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Der Projektgruppe gehören an die beiden pax christi-Bistumsstellen 
Limburg und Mainz, das Friedenspfarramt der Evangelischen Kirche in 
Hessen und Nassau, das Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden im 
Bistum Mainz und die Landeszentrale für Politische Bildung 
Rheinland-Pfalz. Ziel dieser Kooperation ist es, Projekte und Methoden 
der zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung und des Zivilen 
Friedensdienstes bekannter zu machen und hierfür in der Großregion 
Rhein-Main ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Gruppen und 
Organisationen aufzubauen. Dazu werden vier Treffen im Jahr 
durchgeführt, bei denen jeweils ein Schwerpunktthema der Zivilen 
Konfliktbearbeitung im In- und Ausland vorgestellt und diskutiert wird. 
Ein zweiter Teil dieses Treffens dient dem Austausch und der 
gegenseitigen Unterstützung bei Bildungs- und Informationsveranstaltungen.

Kontakt: pax christi-Friedensarbeiterbüro, Dominic Kloos, Dorotheenstr. 
11, 61348 Bad Homburg, Tel. & Fax: 06172-92 86 79, Mobil: 0177 280 48 
78. friedensarbeiter@pax-christ*.de

Mehr: 
http://www.politische-bildung-rlp.de/nachrichtendetails.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1145&tx_ttnews[backPid]=53&cHash=47df6dabfe

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Sektion der War Resisters' International
Landesverband Hessen
Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt
Tel. 069-43 14 40, Fax 069-49 90 007
dfgvkhessen@t-onl*ne.de, www.dfg-vk-hessen.de

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Konto 155 060 606, Postbank Frankfurt, BLZ 500 100 60

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