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Absender: BFR-Pinnwand (pinnwand@fr*ie-*adios.de) - 22.06.2009
GEMA-Petition

Pinnwand-Nachricht fuer die BFR-Homepage (Mon Jun 22 19:35:46 2009)
von: 
email: mailto:

Hallo Freunde,
dieses hier ist kein Newsletter, sondern eine wirklich große Bitte an
euch alle an der folgenden Petition des Bundestages teilzunehmen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517 
 
Die Registrierung ist sicher und läßt sich innerhalb von 2 Minuten
bewerkstelligen. Die Datenschutzerklärung ist in Ordnung und zur
Zustimmung braucht es dann nur noch einen einzigen Klick.  Es handelt sich
um eine SEHR SEHR wichtige Petition, die ALLE 
betrifft, die Musik machen, Musik hören, gerne auf Konzerte gehen
oder generell einem großen kulturell schadhaftem Mißstand in  unserem
Land entgegentreten wollen: der Tantiemenverteilung der  GEMA.  Das Thema
wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen,
wenn bis zum 17.Juli 50000 Unterschriften gesammelt sind. Deshalb
bitte ich euch alle diesen Aufruf an eure Freunde weiterzuleiten und
möchte insbesondere Musiker, Blogbetreiber und Journalisten um
die Bekanntmachung der Petition und zum Aufruf an der Teilnahme bitten.
Insbesondere geht es hierbei um die von der GEMA beabsichtige
Erhöhung der Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Dies wird nicht  nur
den
Veranstaltern schaden, manche, vor allem kleinere Konzerte
unmöglich machen, die Preise für Veranstaltungen erhöhen, es ist 
auch nicht
zum Nutzen der Musiker (wie man eigentlich erwarten  könnte).
Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan, welcher u.a.
Radioairplays (es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender
ausgewertet), Chartpositionierungen (die Erstellung der zur
Auswertung kommenden Charts ist sehr fragwürdig), Unterscheidung  zwischen E-
und
U-Musik (E ist sogenannte ernste Musik, in erster  Linie Klassik, U ist
Unterhaltungmusik) beinhaltet, werden die von der  GEMA
eingenommenen Gelder nicht direkt den auftretenden Künstlern  zugewiesen,
sondern
landen erst in einem ägroßen Topf“. Da fast alle  Independent-Artists
weder auf Airplay, TV-Sendungen, oder  Charterfolge, etc. verweisen
können, werden die Einnahmen vor allem  Majorlabel-Artists, Lady Gaga,
Musikantenstadl und Co. zu Gute kommen.  Es klingt abgedroschen, aber
es handelt sich hier um die Realität!  Kleinere und mittelgroße
Künstler (also der größte Teil) werden von  der Erhöhung der
Gebühren
in der GEMA-Sparte Livemusik kaum  profitieren! Im dreistelligen Euro-
Bereich eingenommene Gebühren  können hier schnell zu einem
Centbetrag zusammenschrumpfen.  Bitte nehmt euch die Zeit!



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Mailingliste des Bundesverbands Freier Radios (BFR)
http://www.freie-radios.de/bfr/mailinglisten.htm
oder mailto:bfr-postmaster@freie-*adios.de


 

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