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16.03.2009 |
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Pressemitteilung: Mehr Unterstützung für Community Media! |
Konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des nichtkommerziellen,
gemeinnützigen Rundfunks gefordert
Am 14. März ging in Halle ein internationaler Workshop zum Thema
"Community Media und Europapolitik" zu Ende. Zwei Tage lang
präsentierten die Teilnehmer aus 14 Ländern Entwicklungstrends von
Community Media und diskutierten mögliche Konsequenzen aus den aktuellen
Beschlüssen und Erklärungen von Europarat und Europäischem Parlament
zu
Community Media.
Sowohl das Parlament als auch der Europarat hatten jüngst die Community
Media - also nichtkommerzielle, gemeinnützige Rundfunkmedien - als
wichtigen dritten Sektor der Rundfunklandschaft gewürdigt, der
unverzichtbare Leistungen etwa für den interkulturellen Dialog oder die
Partizipationen von Bürgerinnen und Bürgern erbringt. In Deutschland
umfassen die Community Media vor allem die nichtkommerziellen lokalen
Radios, mit Einschränkungen auch die offenen Kanäle Hörfunk und
Fernsehen. Verbreitet für beide Modelle ist in der Bundesrepublik der
Begriff Bürgermedien.
Wesentlich beteiligt an der Erarbeitung der Berichte und Erklärungen von
Parlament und Europarat war das Community Media Forum Europe (CMFE), das
sich seit seiner Gründung im Jahr 2004 als Expertengremium in die
europapolitischen Debatten einbringt. Der CMFE-Vorstand zog in Halle
eine positive Zwischenbilanz der bisherigen europapolitischen Arbeit.
Folgen müssten nun - so CMFE-Präsident Pieter de Wit - konkrete
Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene, die auf die
Weiterentwicklung und Stärkung des Sektors ebenso wie auf eine
Vertretung von Community Media in Brüssel und ihre stärkere Einbeziehung
in die europäische Politik ebenso wie in europäische Förderprogramme
zielen.
Deutsche Gesprächspartner des CMFE in Halle waren unter anderem der
Staatsminister Sachsen-Anhalts Rainer Robra, Bernhard Möwes, deutscher
Vertreter im Lenkungsausschuss für Massenmedien und Kommunikation beim
Euoparat sowie die beiden EU-Parlamentarier Elisabeth Schroedter
(Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Horst Schnellhardt (CDU). Im Rahmen
einer Podiumsdiskussion sprachen sie sich ebenfalls für eine Stärkung
des dritten Sektors und für konkrete Konsequenzen aus den Beschlüssen
von Europarat und Europäischem Parlament aus, welche geeignet sind, den
Status von Community Media zu verbessern. Im Podium wurden u.a.
Möglichkeiten einer stärkeren Einbeziehung von Community Media in
medienpolitische Entscheidungsprozesse und der Förderung von Community
Media aus Mitteln der EU-Strukturfonds und anderer europäischer
Förderprogramme erörtert.
Kontakt:
Thomas Kupfer
medien ost e.V., Community Media Forum Europe
Unterberg 11
06108 Halle
Tel. 0345 681 95 70
Mobil 0178 388 16 11
Fax 0345 27 98 18 11
www.cmfe.eu <http://www.cmfe.eu/>
www.interaudio.org <http://www.interaudio.org/>
www.medienost.de <http://www.medienost.de/>
www.radiocorax.de <http://www.radiocorax.de/>
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