Internationale Venezuelatage laden zu Workshops und Konferenz nach Halle/Saale ein

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„Gesellschaft und Staat in Venezuela” vom 12. bis 19. Oktober 2014 in
Halle/Saale.

Ein Projekt von Radio CORAX mit den halleschen Vereinen Solidaridad e.V. und
Aprender Juntos e.V.

Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, 16. Oktober, 20 Uhr im Künstlerhaus
188, Großer Saal: Podiumsgespräch mit Yasmin Chaurán Array, Olimpia Yanaidis
Palmar und Jonas Holldackzum Thema „Gesellschaft und Staat in Venezuela“.

Halle/Saale – Unter dem Motto „El pueblo dividido!? - Gesellschaft und Staat
in Venezuela“ finden vom 12. – 19. Oktober die Internationalen Venezuelatage
in Halle (Saale) statt. In einer viertägigen Workshop-Phase erwartet die
Teilnehmer eine Kooperation mit VertreterInnen verschiedener
gesellschaftlicher, künstlerischer und sozialer Bereiche aus Venezuela und
Deutschland. Daran anschließend werden in vier Konferenztagen im
Künstlerhaus 188 in Halle gemeinsam mit den ReferentInnen aktuelle Themen
der venezolanischen Gegenwart präsentiert und diskutiert.

Die Internationalen Venezuelatage werden durch die halleschen Vereine
„Solidaridad – Verein für Bildungs- und Projektarbeit in Lateinamerika“ und
„Aprender Juntos“ gemeinsam mit Radio Corax organisiert. Martin Schröder,
langjähriges Mitglied und Projektkoordinator von Solidaridad e.V., erwartet
einen kreativen und produktiven Austausch zwischen Referierenden und
Teilnehmenden: „Wir möchten einen Raum schaffen für einen doppelseitigen
Informations- und Wissenstransfer; das Bild des in zwei politische Lager
geteilten Venezuelas wollen wir ergänzen durch eine umfassendere Vorstellung
von der vielgestaltigen gesellschaftspolitischen Realität des Landes.“

Das kulturelle Rahmenprogramm wird unter anderem in Zusammenarbeit mit dem
halleschen Verein „Freiraumgalerie e.V.“ gestaltet. Street Art aus
Venezuelas Hauptstadt Caracas findet so ihren Platz im öffentlichen Raum von
Halle. Weiterhin entstehen Workshop- und Konferenzbeiträge, die im
tagesaktuellen Programm von Radio Corax ausgestrahlt werden. Filmbegeisterte
kommen am Freitag auf ihre Kosten: Ab 20 Uhr können sie die Dokumentarfilme
„Canta, no Llores“ und „De que vuelan, vuelan“ sehen. Horacio Blanco, Sänger
der beliebten venezolanischen Ska-Band Desorden Público, steht gleich
zweimal auf der Bühne. Sein kritischer Beitrag zur sozialen und politischen
Lage Venezuelas verdeutlicht, welche Rolle der Kunst innerhalb einer
gespaltenen Gesellschaft zukommt. Horacio ist überzeugt, „dass das auch
tanzend geht“.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite und auf Facebook unter
http://semanavenezolana.com/ und https://www.facebook.com/semanavenezolana


Die Internationalen Venezuelatage werden unterstützt von:

Die Linke / Stiftung Neue Länder – Otto Brenner Stiftung /
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt / Brot für die Welt – Evangelischer
Entwicklungsdienst / Think Big / Landeszentrale für Politische Bildung
Sachsen-Anhalt / Katholischer Fonds – Kooperation eine Welt / Studienrat der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg / Rosa-Luxemburg-Stiftung /
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I / Stiftung Nord-Süd-Brücken