Medienpolitik ist "radiopolitisch rückständig" - Über die dürftigen Chancen für Radios von unten

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In der Wochenzeitung Der Freitag hat Journalist Ralf Hutter in einem gestern veröffentlichten Artikel die Medienpolitik zu nichtkommerziellem Hörfunk analysiert.

Einige Zitate daraus:

"Neumann sprach vom Radio, genauer: vom Bürgerrundfunk. Dass der eine nachhaltige Förderung seitens der zuständigen Landesmedienanstalten verdiene, mahnt nicht nur „der in der Bundesregierung für Medien Zuständige“ an. Auch EU-Parlament und Ministerkomitee des Europarates halten diesen Gedanken hoch."

"...während in anderen Zusammenhängen ständig die Rede ist von Web 2.0 und Facebook-Revolutionen, von Whistleblowern und Leserreportern, verwalten die meisten Bundesländer ihr Monopol über die Radiofrequenzen zum Schaden der Öffentlichkeit. Sie behindern eine aktive Beteiligung des Volkes. Dabei ist terrestrisches Radio das hinsichtlich Konsum und Produktion niedrigschwelligste Medium."

"Zwecks „Durchhörbarkeit“ werden die Kanäle mancherorts am typischen Sound der Kommerz-Radios ausgerichtet. Vermeintlich um die Hörer am Wegschalten zu hindern, wird auf interne Vereinheitlichung gesetzt, bei Radio Leinehertz in Hannnover sogar auf musikalische Glättung."

Zum Artikel: "Radiopolitisch rückständig"