...was ist das?
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Der Bundesverband Freier Radios ist der Zusammenschluss nichtkommerzieller Hörfunkinitiativen in der Bundesrepublik und zählt derzeit 31 Mitglieder. Außerdem arbeitet der BFR eng mit Freien Radios in Österreich und der Schweiz zusammen. Freie Radios sind selbstbestimmte, offene Medien insbesondere für Unbekanntes und Vernachlässigtes in Wort und Musik. Freie Radioinitiativen sind in elf Bundesländern aktiv und konnten in bisher sieben Ländern medienrechtliche Grundlagen für eigenständigen Hörfunk durchsetzen. In drei weiteren Bundesländern senden Freie Radioinitiativen in Offenen Kanälen bzw. im Bürgerfunk. Der BFR wurde im November 1993 während einer Medientagung in Hattingen gegründet und hat seitdem (fast) jedes Jahr einen Kongress und ein Hörfestival (Hirn & Hertz) veranstaltet. Neben diesen Veranstaltungen gab es immer wieder die Initiative zu einzelnen Projekten, für die weitere Treffen stattfanden. Die Mitglieder des Bundesverbandes betreiben nichtkommerziellen, basis-demokratischen Gesellschaftsrundfunk, der sich kritisch mit den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzt. Sie stellen ihre Medien insbesondere denjenigen Personen und Gruppen zur Verfügung, die gesellschaftlich marginalisiert, sexistisch und /oder rassistisch diskriminiert sind und deshalb zur herkömmlichen Medienproduktion keinen oder nur begrenzten Zugang haben. Freie Radios sind kollektiv und gesellschaftlich organisiert und lehnen Finanzierung durch kommerzielle Werbung ab. Der
Bundesverband Freier Radios vertritt die Interessen seiner Mitglieder nach außen.
Der BFR organisiert die gemeinsame Weiterentwicklung (medien)politischer
Zielsetzungen freier Radios sowie von Programminhalten und Sendeformen. Er fördert den Informations- und Programmaustausch unter den
Mitgliedsinitiativen sowie mit anderen Medienprojekten. Der BFR vertritt die Interessen seiner Mitglieder auch gegenüber den Leistungsschutzgesellschaften wie GEMA und GVL. Der BFR betreibt das Austauschportal freie-radios.net Die Arbeit im Bundesverband ist ehrenamtlich und wird arbeitsteilig von den Mitgliedsradios geleistet. Zur Abstimmung der aktuellen Angelegenheiten zwischen den Kongressen finden Koordinations-Treffen, statt, an denen Beauftragte und Interessierte aus den BFR-Initiativen teilnehmen. Der BFR finanziert sich über Mitgliedsbeiträge. Die Geschäftsstelle des BFR ist bei Radio Unerhört Marburg (RUM)
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| Letzte Änderung: 23.03.2007 | ||
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Startseite: www.freie-radios.de e-mail: bfr@freie-radios.de |
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