Archiv: Meldungen auf bfr-aktuell bis Dezember 2007
Meldungen ab Januar 2008.
| Freitag, 7. Dezember 2007 |
Stellungnahme des BFR zur Gründung des Bundesverbandes der Bürger- und Ausbildungsmedien (BVBAM)
Am 1. Dezember fand in Chemnitz der 14. Jahreskongress des Bundesverbandes Freier Radios (BFR) statt. In diesem Rahmen wurde auch die kürzlich erfolgte Gründung des Bundesverbandes der Bürger- und Ausbildungsmedien (BVBAM) erörtert.
Der BFR nimmt die Gründung des BVBAM zur Kenntnis und befürwortet die Vernetzung nichtkommerzieller Medienprojekte auf der Grundlage gemeinsamer medienpolitischer Interessen. Problematisch erscheint den Mitgliedern des BFR, dass in einem Verband Nichtkommerzielle Rundfunkveranstalter zusammengeführt werden ohne Orientierung am internationalen Standard der „community medien".
Während sich der BFR an Kriterien wie Partizipationsmöglichkeiten, offener Zugang, demokratische Binnenstrukturen oder an der Unabhängigkeit von staatlichen und wirtschaftlichen Interessen und Vorgaben orientiert, sollen unserer Einschätzung nach im neu gegründeten Verband möglichst viele und teilweise unvereinbare Medienmodelle unter einem Dach erfasst werden. Die angestrebte bundesweite und internationale Lobbyarbeit des BVBAM wird unserer Einschätzung nach in enger Anbindung an die für Aufsicht und Kontrolle zuständigen Landesmedienanstalten erfolgen.
Trotz starker inhaltlicher Bedenken ist der BFR an regelmäßigen Kontakten und Informationsaustausch mit dem BVBAM interessiert. Die Kooperation mit anderen nichtkommerziellen Medienverbänden ist wünschenswert und ausbaufähig. Vorstellbar ist z.B. die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit VertreterInnen interessierter Verbände, wie es von der Assoziation Freier Gesellschaftsfunk (Landesverband der Freien Radios in Ba-Wü) auf der Gründungsveranstaltung des BVBAM vorgeschlagen wurde.
Der Bundesverband Freier Radios (BFR) existiert seit 1993. Ihm gehören zur Zeit 30 nichtkommerzielle, emanzipatorische Medieninitiativen an. Alle gesellschaftskritischen, selbstorganisierten Medieninitiativen sind herzlich zur Mitarbeit im BFR und zum Austausch von Sendungsinhalten eingeladen.
Stellungnahme als pdf
| Freitag, 16. November 2007 |
Kongress Freier Radios in Chemnitz
Am 1. Adventswochenende ist es wieder soweit: Der BFR veranstaltet den jährlichen Kongress Freier Radios. Diesmal vom 30. November bis 2. Dezember bei Radio T in Chemnitz. Entgegen üblicher Verhaltensweisen diskutieren wir diesmal ein Thema, das alle im Mund führen: "Web 2.0 (und Freie Radios)". Die Palette reicht von der bevorstehenden UKW-Abschaltung/Digitalisierung (Sachsen-Anhalt und Sachsen halten immer noch am Termin 2010 fest) über den offensiveren Umgang mit den neuen Möglichkeiten (Sind wir zu UKW-fixiert? Verpennen wir etwas? Was passt zu den Ansprüchen der Freien Radios?) bis hin zu eventuellen Alternativen (z.B. Micro FM = Peer to Peer UKW?). Weitere Informationen zum Kongress, die Anmeldung, eine Übersicht zum Programm und Pläne zur Anfahrt und zu den Veranstaltungsorten gibt es dazu auf www.radiot.de.
| Freitag, 2. November 2007 |
EU-Studie über Community Medien erschienen
Lange hat es gedauert. Nun gibt es die erste Dokumentation auf europäischer Ebene, die ausführlich den Ist-Zustand und die Leistungen der europäischen Community Medien (CM) thematisiert. Entstanden ist sie im Auftrag des Kulturausschuss des EU-Parlaments und wurde vom Community Media Forum Europe (CMFE) vorangetrieben. Obwohl die Studie in den Länderreports nicht allzu sehr in die Tiefe geht und einige Formulierungen der ersten Fassung jetzt vorsichtiger formuliert wurden, ist sie eine sehr hilfreiche Argumentationshilfe für alle Community Medien und
Referenz für die nationalen und regionalen Debatten. Interessant – vor allem im Kontext des geplanten Bundesverbands BVBAM ist auch die
Definition von CM: „…media that are non profit and owned by or accountable to the community that they seek to serve. CM are open to participation in programme making and management by members of the community.“ Damit gehören sog. Lernradios oder von Landesmedienanstalten betriebene Offene Kanäle nicht zu den Community Medien. Download der Studie unter: www.cmfe.eu
| Freitag, 2. November 2007 |
RDL braucht 25.000 Euro
Radio Dreyeckland, das älteste Freie Radio steckt in einer tiefen finanziellen Krise. Der Hintergrund: Das erwaltungsgericht Stuttgart hat in einem sechsmonatigen „Eil-“verfahren die Verweigerung der Gebührenmittel durch die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) gebilligt. Die Mittel hatte Radio Dreyeckland (RDL) noch 2006 für sein im Juni gestartetes, lokal und regional ausgerichtetes Morgenradio erhalten. Auflage war eine regelmäßige Berichterstattung aus der Region Schopfheim/Lörrach, sowie die Eröffnung eines eigenen Studios dort. Aber schon 2006 war die Auszahlung der Mittel verschleppt und der Betrieb daher erheblich erschwert worden. Während des Verfahrens hat RDL das Morgenradio weiter betrieben, auch um den Anspruch auf die Fördermittel nicht zu verlieren. Es wurde aus der
Region berichtet und schließlich im Mai 2007 das
Studio eingerichtet. Mit der Entscheidung zugunsten der LfK, ist RDL nun dringend auf Hilfe angewiesen! 500 Spenden a 50 Euro bis Ende 2007 sind nötig! Mehr Informationen auf: www.rdl.de
| Freitag, 2. November 2007 |
BFR-Rundbrief für das 4. Quartal 2007 erschienen
mit diesen Themen:
a..BFR-Kongress in Chemnitz: "Freie Radios & Web 2.0" - Infos & Programm
b..Neuer Bundesverband BVBAM
c..Unter Druck - Freie Radios in Baden-Württemberg
d..coloRadio droht in Dresden Verlust von Sendezeit
e..Ausbildung im Freien Radio I: Der Radioschein
f..Ausbildung im Freien Radio II: klipp & klang Radiokurse
g..25 Jahre Radio LoRa in Zürich
h..Meldungen: RDL braucht Hilfe, CivilMediaConference, EU-Studie zu Community Medien, Stellenausschreibungen für Dresden und Stuttgart, Woche freier Radios in Berlin, Wissenschaftssendungen im Freien Radio, Radio Z: Web-Radiosoftware für Joomla
Download hier (pdf, 840 kB)
BFR-Rundbrief für das 3. Quartal 2007 erschienen...
...mit diesen Themen:
a..30 Jahre Radio Dreyeckland
b..Rückblick auf die G8-Berichterstattung Freier Radios
c..Wissenschaft im Freien Radio: Let´s talk about science
d..FRO-Konferenz: Digitalisierung und Freie Medien
e..Europa: Einladung zum CMFE-Treffen
f..CivilMedia-Konferenz in Salzburg
g..Handbuch Interkulturelle Radioausbildung
h..EuropaRadioTag bei Radio Corax
Download hier (pdf, 800 kB)
G8 Live Radio
Die Live-Berichterstattung Freier Radios zum G8-Gipfel in Heiligendamm hat begonnen. Über mehrere Internetstreams und die weitere Ausstrahlung über die UKW-Frequenzen Freier Radios, gibt es in den nächsten Tagen die Möglichkeit das Geschehen live und radiophon zu verfolgen. Dank zahlreicher RadioaktivistInnen Freier Radios werden ausführliche Hintergrundinfos, Interviews, Berichte und Reportagen in unterschiedlichen Sprachen vom G8-Gipfel und den Gegenaktivitäten zu hören sein.
Die Livestream-Adresse und den Sendeplan findet ihr auf www.radioforum.fm.
Zahlreiche Audiobeiträge zum herunterladen und weitersenden gibt es auf www.freie-radios.net
Bei Bedarf über technische Infos zum Start der Audiostreams, gib es hier eine Anleitung.
BFR-Rundbrief für das 2. Quartal 2007 erschienen
Mit diesen Themen:
a..G8-Radioberichterstattung - Was bleibt zu tun?
b..Radiocamp am Bodensee 2007
c..Radio Wellenbrecher in Konstanz
d..Radio Flora: Frequenz wird neu ausgeschrieben
e..miniFM - selber Senden in Berlin
f..Ratschlag Bürgerfunk 2007 in Hattingen
g..Interkulturelles bei Radio Lora in Zürich
h..Freie Software für Freie Radios
Download hier (800 kB)
Aufruf: "movin-G8-RadioForum"
Nun gibt es den Aufruf in weiteren Sprachen (siehe vorletzter Eintrag):
| Mittwoch, 21. Februar 2007 |
BFR-Rundbrief für das 1. Quartal 2007 erschienen
Berichte von Freien RadioaktivistInnen über die medienpolitische Situation in ihren Bundesländern und die Vorbereitungen auf die G8-Radioberichterstattung sind Themen des aktuellen Rundbriefs des Bundesverbandes Freier Radios (BFR). Inhalt: G8-Radioberichterstattung der Freien Radios +++ Radio LOHRO auf Gipfeltour +++ Quotenfrage in Niedersachsen +++ Situation des "Bügerfunks" in NRW +++ Freie Radios in Hessen: 10 Jahre on air - und dann? +++Hamburg / Schleswig-Holstein: Kritik am Medienstaatsvertrag +++ Mehr Sendezeit für die Freien Radios in Sachsen +++ Radio Kunstfestival in Nürnberg +++ Hörspielwettbewerb in Chemnitz +++ Radiocamp am Bodensee +++ Publikationen: RadioREVOLTEN +++ Radio gegen sexuelle Gewalt +++ Technik für G8-Berichterstattung gesucht +++ Audioschnitt mit Audacity +++ Der BFR-Rundbrief liegt in allen BFR-Mitgliedsradios aus und wird auch individuell versandt. Zudem kann der Rundbrief als pdf-Datei heruntergeladen werden. Download hier (770 kB).
| Dienstag, 13. Februar 2007 |
BFR ruft auf: "movin-G8-RadioForum"
Aufruf für eine alternative G8-Radioberichterstattung anlässlich des G8-Gipfels im Juni 2007 in Heiligendamm bei Rostock. Das "movin-G8-RadioForum" setzt sich in Bewegung. Hier die Aufrufe (jeweils als PDF, 1 Din-A4-Seite, 80kB) in verschiedenen Sprachen bzw. verschiedene Länder:
Dieser Aufruf wird unterstützt von
| Samstag, 23. Dezember 2006 |
Sendezeiterweiterung für sächsische Freie Radios
Die drei Freien Radios in Sachsen: coloRadio in Dresden, Radio T in
Chemnitz und Radio Blau in Leipzig erhalten demnächst mehr Sendezeit.
Zwar immer noch keine 24 Stunden täglich, aber immerhin einheitlich nun
49 Stunden pro Woche. Das wurde auf der Sitzung des Medienrates der SLM
am 11. Dezember beschlossen. Die drei Stationen werden dann ihr Programm
zu gleichen Zeiten ausstrahlen: montags bis freitags zwischen 18:00 und
23:00 Uhr und samstags und sonntags zwischen 12:00 und 24:00. Die
restlichen Sendezeiten füllt das Mantelprogramm "apollo" aus. In
Chemnitz muss Radio T dem Uniradio der TU Chemnitz aber weiterhin
täglich von 18 bis 19 Uhr eine Sendestunde zur Verfügung stellen. Wann
die beschlossene Sendezeiterweiterung umgesetzt wird, wurde von der SLM
nicht mitgeteilt. Die RadioaktivistInnen gehen von einem Termin im
Frühjahr 2007 aus.
Mit der Entscheidung des SLM wird damit auch in Dresden erstmals täglich
Freies Radio ermöglicht. coloRadio sendet seit 12 Jahren lediglich mit 4
Stunden pro Woche und hat seitdem für eine Sendezeiterweiterung
gekämpft. 2004 hatte der Radioverein durch das Oberverwaltungsgericht in
Bautzen gerichtlich feststellen lassen, daß die Frequenzausschreibung
seitens der SLM 1994 nicht rechtens war. Die Forderung nach täglicher
Sendezeit auf der 89,2 MHz wurde nun jedoch aufgegeben. Der SLM bleibt
damit eine Neuausschreibung der Frequenz erspart.
coloRadio wird im Zuge der Sendezeiterweiterung auf die
reichweitenschwächeren Frequenzen 98,4 MHz (Dresden-Gompitz) und 99,3
MHz (Freital) wechseln. Tägliche Sendezeit für freies,
nichtkommerzielles und selbstorganisertes Radio gibt es in Chemnitz und
Leipzig mit der Sendezeiterweiterung von 4 auf 41 Wochenstunden seit dem
Oktober 2004. Auch dort mußten die Radios den Zugewinn an Sendezeit mit
einer ungünstigeren Sendeabdeckung ihres Senders eintauschen. Radio Blau
in Leipzig mußte damals ein Umzug auf drei (!) schwächere Frequenzen
hinnehmen. Radio T in Chemnitz sendet ebenfalls seitdem mit geringerer
Sendeleistung.
Trotz des Teilerfolgs in Sachen Sendezeit für die sächsischen Freien
Radios: ihre Finanzierung bleibt weiter prekär und weitestgehend auf
Mitgliedsbeiträge und Drittmittel beschränkt. Im Gegensatz zu anderen
Bundesländern, die wie z. B. das Nachbarland Sachsen-Anhalt eine
Grundfinanzierung aus Rundfunkgebühren ermöglichen, ist dies in Sachsen
bislang nicht vorgesehen. Im Jahr 2007 erwarten die sächsischen Freien
RadioaktivistInnen deshalb weitere Verbesserungen ihrer Situation und
damit auch die Änderung des sächsischen Mediengesetzes, das die
Finanzierung nichtkommerzieller Hörfunkanbieter neuregelt.
| Montag, 27. November 2006 |
BFR-Rundbrief für das 4. Quartal 2006 erschienen
Themen der aktuellen Ausgabe für das 4. Quartal 2006: BFR-Kongress in Hamburg +++ Diskussionspapier BFR-Kongress +++ Die Geschichte des FSK +++ Freie Radios in Hessen gefährdet +++ coloRadio bald mit mehr Sendezeit? +++ RadioREVOLTEN - Rückblick +++ BFR-Hörfestival - Rückblick +++ Digital Radio Mondial +++ Der BFR-Rundbrief liegt in allen BFR-Mitgliedsradios aus und wird auch individuell versandt. Zudem kann der Rundbrief als pdf-Datei heruntergeladen werden. Download hier (980 kB).
Keine Kohle mehr für Freie Radios?
Die Hessische Landesregierung plant eine umfassende Änderung des Hessischen Privatrundfunkgesetzes (HPRG). Noch in diesem Herbst soll die Novellierung vom Landtag verabschiedet werden. Diese Gesetzesänderung würde nicht nur die Arbeitsfähigkeit von 'Radio Unerhört Marburg' gefährden, sondern auch der Nichtkommerziellen Stationen in Eschwege, Kassel, Frankfurt, Rüsselsheim, Wiesbaden und Darmstadt.
Ausführliche Infos zum Thema sind unter http://radio-rum.de/hprg zu finden.
Die betroffenen Radios fordern, die finanzielle Existenz der Nichtkommerziellen Lokalradios sicherzustellen. Zudem ist eine Beschränkung des Nichtkommerziellen Lokalfunks auf die Funktion der Medienkompetenzförderung nicht akzeptabel.
Online-Petition dazu hier: http://radio-rum.de/petition
Mit einem Eintrag in die Online-Petition wird die weitere sichere Existenz der Freien Radios in Hessen unterstützt.
Audiobeitrag dazu hier.
| Donnerstag, 7. September 2006 |
BFR-Hörfestival 2006
Der Bundesverband Freier Radios lädt ein: zum HÖRFESTIVAL FREIER RADIOS am 2. und 3. Oktober 2006 in Halle/Saale. RadiomacherInnen in Freien Radios treffen sich und diskutieren über Sendepraxis, Selbstreflektion und Zukunft Freier Radios. Freie Radios werden sich am 2. Oktober einander akustisch vorstellen, anschließend startet eine Livestream-Hörnacht Freier Radios.
Am 3. Oktober gibt es Raum für weitere Diskussionen. Gleichzeitig finden in Halle bei Radio Corax die RadioREVOLTEN statt. Auf dem Kunstfestival zur Zukunft des Radios, wird es zahlreiche Radio-Installationen und am Abend des 3. Oktober eine Performance zu sehen geben.
Weitere Infos auch im aktuellen BFR-Rundbrief (pdf) und hörbar im Hörfestival-Jingle (mp3)!
UPDATE (10. Oktober 2006): Das Festival ist erfolgreich zu Ende gegangen. Zum Nachhören der Pressekonferenz und der Radio-Präsentationen geht es hier.
BFR-Rundbrief 3. Quartal 2006 erschienen
Themen der aktuellen Ausgabe für das 3. Quartal 2006: RadioRevolten in Halle +++ Länderbericht Sachsen +++ Spendenaktion für Freies Radio auf den Phillipinen +++ Bezahlte Arbeit in Freien Radios +++ Equal-Projekt Darmstadt +++ Länderbericht Hessen +++ BFR-Hörfestival +++ RadioBall Leipzig +++ Community Media Meeting Brüssel +++ AMARC - Freie Radios weltweit +++ Software im Freien Radio +++ Der BFR-Rundbrief liegt in allen BFR-Mitgliedsradios aus und wird auch individuell versandt. Zudem kann der Rundbrief als pdf-Datei heruntergeladen werden. Download hier (770 kB).
BFR-Rundbrief für das 2. Quartal 2006 erschienen
Der aktuelle BFR-Rundbrief ist wieder erschienen. Alle drei Monate wird darin über die Freie Radioszene berichtet. Die aktuelle Ausgabe für das 2. Quartal 2006 befasst sich mit den Themen:
Radiocamp am Bodensee +++ Alternativer Medienpreis +++ Buchvorstellung "A&F - Handreichungen" +++ Mediensituation NRW +++ FSK gegen neuen Medienstaatsvertrag +++ Zur einjährigen LfK-Präsidentschaft +++ Radio Call für RADIO REVOLTEN +++ BFR-Hörfestival +++ RadioFusion +++
Ausschreibung: Elektromagnetischer Sommer +++ Civilmedia 06 +++ Der Rundbrief liegt in allen BFR-Mitgliedsradios aus und wird auch individuell versandt. Zudem kann der Rundbrief als pdf-Datei heruntergeladen werden. Download hier (850 kB).
Einladung: Radiocamp am Bodensee
Die Freien Radios laden in diesem Jahr zum elftenmal Mal zu einem Radiocamp an den Bodensee ein. Dieses Jahr ist es eine Woche nach Pfingsten.
Auf dem Gelände des DGB-Jugendcamps in Markelfingen (zwischen Radolfzell und Konstanz) wird es vom 07. bis 11. Juni 2006 wieder ein buntes Programm: Radioworkshops, kulturelles Rahmenprogramm und Freizeitaktivitäten verschiedener Art geben. Im Mittelpunkt des Camps stehen die Workshops, die sowohl auf
Neulinge als auch auf fortgeschrittene freie RadiomacherInnen ausgerichtet sind. Wie in den vergangenen Jahren wird es auch dieses
Jahr eine Mischung aus praxisbezogenen und mehr diskussionsorientierten Workshops geben. Mehr Infos hier . Hinweise zum Programm und zur Anmeldung.
AFF äußerte sich zur einjährigen Amtszeit des LfK-Präsidenten
Die Assoziation Freier Gesellschaftsfunk Baden-Württemberg e.V. (AFF) ist ein Zusammenschluss von neun lizenzierten Freien Radios in diesem Bundesland. Seit dem 1. April 2005 ist Thomas Langheinrich Präsident der zuständigen Landesanstalt für Kommunikation (LfK). Zu seiner einjährigen Amtszeit äußerte sich der AFF am 16. März 2006 folgendermaßen:
"Seit dem Amtsantritt von Thomas Langheinrich hat sich die Situation für die Freien Radios in Baden-Württemberg kontinuierlich verschärft, was sich in der Zuweisung von Frequenzen, in der reduzierten Förderung der Infrastruktur und durch schärfere Aufsichtsmaßnahmen belegen lässt. Wir halten die Maßnahmen der LfK für nicht mehr vom geltenden Medienrecht in Baden-Württemberg gedeckt. Ebenso konstatieren wir allgemein rechtsfreie Räume bei der Vergabe von Rundfunklizenzen, Gefälligkeit bei der Vergabe von Fördermitteln und Rechtsverstösse bei der Förderung von neuen Medienformen."
Weiter zur Pressemitteilung hier (pdf, 19 kB). Mehr Hintergrundinformationen hier(pdf, 28 kB) und ein Mitschnitt der Pressekonferenz vom 16. März 2006 hier (mp3, 13,5 MB).
| Donnerstag, 24. Februar 2006 |
BFR-Rundbrief 1. Quartal 2006 erschienen
Der aktuelle BFR-Rundbrief ist wieder erschienen. Alle drei Monate wird darin über die Freie Radioszene berichtet. Die aktuelle Ausgabe vom Februar 2006 befasst sich mit dem Themenschwerpunkt "Projekte in Freien Radios". Der Rundbrief liegt in allen BFR-Mitgliedsradios aus und wird auch individuell versandt. Zudem kann der Rundbrief als pdf-Datei heruntergeladen werden. Download hier (720 kb).
| Dienstag, 7. Februar 2006 |
LOHRO und BLAU jetzt auch per Stream
Die beiden Freien Radios in Rostock (Radio LOHRO) und Leipzig (Radio Blau) verbreiten ihr Programm jetzt auch per Live-Stream im Internet. Radio Lohro sendet seit Juli 2005 und hat eine 24-Stundenfrequenz. Radio Blau ist schon zehn Jahre länger On Air und sendet seit Oktober 2004 mittlerweile 41 Stunden wöchentlich. Radio Lohro Stream hier. Zum Radio Blau Stream gehts hier.
| Dienstag, 7. Februar 2006 |
Ausschreibung: Alternativer Medienpreis 2006
MedienmacherInnen aus Freien Radios und anderen Medien sind ab sofort dazu aufgerufen, sich wieder beim Alternativen Medienpreis zu bewerben. Der vom Freien Radio Z und der Nürnberger Medienakademie ausgelobte Preis, zeichnet seit nunmehr sieben Jahren kritische und hintergründige Berichterstattung abseits des Mainstreams aus. Mehr Informationen unter: www.alternativer-medienpreis.de.
Weitere Meldungen befinden sich auf der nächsten Seite.
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