BFR fordert Änderungen für das ungarische Mediengesetz - Kritik am Vorgehen gegen Tílós Rádió

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Der Bundesverband Freier Radios (BFR) hat sich den Forderungen von AMARC Europe und CMFE zum neuen Mediengesetz in Ungarn angeschlossen und verurteilt die Vorgänge um das nichtkommerzielle freie Tílós Rádió in Budapest.

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BFR Rundbrief für Herbst 2010 erschienen

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BFR Rundbrief 4. Quartal 2010



Themen:

  • Einladung zum Kongress Freier Radios in Leipzig

  • zip-fm - Nachrichtenmagazin Freier Radios

  • Interkulturelles Radio-Kompaktseminar in Berlin

  • Kampagne für Freie Radios in Bayern

  • Funk Now! - Zeitgenössische Kunst & Radio

  • Österreich: 10 Jahre Frauenradio, 12 Jahre Radio FRO

  • Freie Radios und soziale Bewegungen in Argentinien

  • Los Medios del Pueblo? - Tagung in Marburg

  • Software : Sendeautomation im Freien Radio

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  • Vorwürfe gegen Nachwuchsjournalistinnen aus Rostock teilweise entkräftet

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    BFR fordert erneut Untersuchung zur Einschränkung der Presse- und Kommunikationsfreiheit zum UN-Gipfel COP15 in Kopenhagen

    Die Forderungen der dänischen Staatsanwaltschaft hohe Haftstrafen gegen zwei deutsche Reporterinnen aus Rostock zu verhängen, sind heute Vormittag vor dem Amtsgericht Kopenhagen abgelehnt worden. Eine der beiden 23jährigen Frauen, die beschuldigt wurde im Dezember einen Beamten mit der Faust geschlagen zu haben, wurde freigesprochen. Der Anderen, der ein Befreiungsversuch ihrer Kollegin vorgeworfen wird, wurde das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmaß deutlich auf zehn Tage Haft reduziert. Ihre im Dezember bereits verbüßte Untersuchungshaft ist hier aufgerechnet worden, so dass beide den Gerichtssaal heute freien Fußes verlassen konnten. Ein für beide beantragtes 5jähriges Einreiseverbot nach Dänemark lehnte das Gericht ebenfalls ab.

    Die beiden Reporterinnen waren für den Bundesverband Freier Radios (BFR) während des UN-Klimagipfels in Kopenhagen tätig und am 13. Dezember 2009 in Ausübung ihrer Tätigkeit am Rande einer Demonstration festgenommen worden. Anschließend mussten sie bis kurz vor Weihnachten in Haft verbleiben. Zu der Festnahme kam es, als auch zahlreiche andere Medienvertreter von der Polizei zurückgedrängt und an der Berichterstattung gehindert wurden. „Wir freuen uns, dass zumindest eine der Beiden freigesprochen wurde. Die dänische Polizei verdreht mit ihren Anschuldigungen gegen meine Kolleginnen die Tatsachen", so Falk Schlegel vom BFR, der heute als Augenzeuge der Verhaftung vor Gericht aussagte. Zwei der vier in den Vorfall verwickelten Beamten hatten dort widersprüchliche Aussagen über den angeblichen Tathergang gemacht.

    Der Bundesverband Freier Radios begrüßte deshalb das Urteil in einem Fall. Es bestätigte damit auch die internationale Kritik am harten Vorgehen der Polizei gegen die Protestierenden in Kopenhagen und die bereits vom BFR scharf verurteilte massive Einschränkung der Presse- und Kommunikationsfreiheit während des Gipfels. Der Verband fordert deshalb die Verantwortlichen und die dänische Öffentlichkeit erneut zu einer offiziellen Untersuchung auf.

    Im Fall des Urteils bezüglich des Befreiungsversuches zeigt der BFR zudem deutliches Befremden. „Gegenteilige Aussagen und Hinweise auf die Unschuld wurden nicht hinreichend gewürdigt“, so Falk Schlegel. Zurzeit bleibt allerdings noch unklar, ob Staatsanwaltschaft oder der Rechtsanwalt der Beschuldigten in Berufung gehen werden. Für eine Entscheidung dazu bestehen jetzt zwei Wochen Zeit.

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    Klimagipfel - Massiver Angriff auf die Pressefreiheit

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    Bundesverband Freier Radios fordert Freilassung von Nachwuchsjournalistinnen

    Während einer Demonstration im Hafen von Kopenhagen am Sonntag den 13. Dezember 2010 verhaftete die dänische Polizei zwei deutsche Reporterinnen aus Rostock während ihrer Arbeit. Die beiden 23jährigen Frauen waren für den Bundesverband der Freien Radios (BFR) tätig. Der Verband verurteilt diese massive Einschränkung der Pressefreiheit scharf und fordert die umgehende Freilassung der beiden Kolleginnen.

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    Klimagipfel - Massiver Angriff auf die Pressefreiheit

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    Bundesverband Freier Radios fordert Freilassung von Nachwuchsjournalistinnen

    Während einer Demonstration im Hafen von Kopenhagen am Sonntag den 13. Dezember 2010 verhaftete die dänische Polizei zwei deutsche Reporterinnen aus Rostock während ihrer Arbeit. Die beiden 23jährigen Frauen waren für den Bundesverband der Freien Radios (BFR) tätig. Der Verband verurteilt diese massive Einschränkung der Pressefreiheit scharf und fordert die umgehende Freilassung der beiden Kolleginnen.

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    Freie Radiobewe­gung trauert um Thomas Kupfer

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    Der Mitgründer und langjährige Geschäftsführer von Radio CORAX (Halle/Saale) starb 45jährig plötzlich und unerwartet am 2. August 2009. In den vergangenen Jahren engagierte sich Thomas Kupfer medienpolitisch stark für die Einrichtung, Etablierung und Förderung von Community Medien in Deutschland und Europa.

     

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    BFR fordert dauerhafte Absicherung der Freien Radios in Sachsen

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    Die Mitgliederversammlung des BFR hat auf ihrem diesjährigen Kongress in Marburg (23.-25.Oktober 2009) die Verantwortlichen dazu aufgerufen, eine dauerhafte Absicherung der Freien Radios in Sachsen zu gewährleisten.

    Hintergrund ist das drohende Aus für coloRadio in Dresden, Radio T in Chemnitz und Radio Blau in Leipzig zum Beginn nächsten Jahres. Sachsen sieht als einziges Bundesland die Übernahme der mehrere zehntausend Euro umfassenden Sende- und Leitungskosten durch privat-kommerzielle Radios vor. Im Oktober hatten diese jedoch alle Verträge zum Ende des Jahres gekündigt. Die Freien Radios sehen sich nicht in der Lage diese Kosten zu übernehmen.

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    Radiocamp am Bodensee 2008

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    Am Bodensee gibt es einmal im Jahr ein Camp, das seit nunmehr 13 Jahren freie-Radioaktive zum kreativ werden, zum lernen, zum plaudern / Kontakte knüpfen und produzieren einlädt: das Radiocamp auf dem DGB-Gelände in Markelfingen.

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